Kinderlektüre und Psychoanalyse. Die Bedeutung der Bewusstseinsqualitäten für den kindlichen Lesemodus in

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Didaktik, Note: 1,0, Carl von Ossietzky Universitat Oldenburg (Germanistik), Veranstaltung: Sprachlich-literarische Sozialisation, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ausarbeitung hat die Beziehung zwischen der kindlichen Erwartungshaltung gegenuber dem Lesen und ihrer weitlaufig selbststandigen Erfullung im kindlichen Lesemodus zum Gegenstand. In der vertieften Auseinandersetzung mit dem ubergeordneten Thema der Kinderlekture wird diese grundlegende Fragestellung um die Schlusselrolle der Bewusstseinsqualitaten nach Freud in der kindlichen Leseweise erweitert und auf ihre Bedeutung fur die Genese der Leselust untersucht. Die Lesemotivation findet als separates Grundlagenkapitel Eingang in die Arbeit. Die Bezugnahme auf das Freud´sche Modell der drei Instanzen soll letztlich Aufschluss daruber geben, welchen Stellenwert die Psychoanalyse heute, nicht nur fur die Erforschung des kindlichen Bedurfnisspektrums, sondern ebenso fur die padagogische Zielsetzung der Unterstutzung von Lesemotivation, mithin die Auswahl geeigneter Kinderlekture tragt. Um eine gewisse Anschaulichkeit zu erwirken und zu verdeutlichen, dass die dargelegten Parallelen zwischen Kinderlekture und Psychoanalyse nutzbar sind und bereits genutzt werden, findet die Arbeit ihren Abschluss in der beispielhaften Untersuchung des Kinderbuchs "Der Rauber Hotzenplotz."

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