Der Körper spricht immer: Körperlichkeit in psychoanalytischen Therapien und jenseits der Couch

Lemma stützt sich auf ihre umfassende klinische Erfahrung mit Patientinnen und Patienten, für die der Körper einen primären Behandlungsanlass liefert oder die ihren Körper unbewusst einsetzen, um ihre psychischen Schmerzen zu kommunizieren. Sie bedient sich detaillierter klinischer Fallbeispiele, die auf lebhafte Weise veranschaulichen, wie die Autorin im Behandlungszimmer auf diese klinischen Erscheinungsbilder eingeht. So vermittelt Lemma wertvolle Einsichten für Therapeutinnen und Therapeuten, die die Schwierigkeiten ihrer Patientinnen und Patienten psychoanalytisch zu artikulieren suchen, und liefert hilfreiche Behandlungsansätze.

Lemma diskutiert z. B. die Funktion von Brustvergrößerungsoperationen, die psy- chische Bedeutung der Haare, der Gebrauch der Toilette der Analytikerin, Transsexualität und der Zusammenhang zwischen Hautkrankheiten und nekrophilen Fantasien. Schließlich schaut Lemma »über die Couch hinaus« und nimmt sogenannte Makeover-Shows im Reality-TV unter die Lupe.

»Lemma ist eine der führenden Figuren der modernen Psychoanalyse. Ihr Beitrag zum Verständnis dieses fundamentalsten aller psychoanalytischen Belange – unsere Beziehung zu unseren Körpern – ist immens und nimmt weiter zu. Dieses Buch ist eine unerlässliche Inspirationsquelle, die Klinikerinnen und Klinikern helfen wird, zuzuhören und die tiefsten Sorgen ihrer Patientinnen und Patienten klarer zu verstehen. Eine außergewöhnliche Leistung.« (Peter Fonagy, Freud Memorial Professor und Leiter des Research Department am University College London)

»Dies ist eine innovative Behandlung eines faszinierenden Themas. ›Der Körper spricht immer‹ ist ein Muss.« (Antonino Ferro, Präsident der Italienischen Psychoanalytischen Gesellschaft und Mitherausgeber des International Journal of Psychoanalysis)

Alessandra Lemma, Psychoanalytikerin, Leiterin der Psychological Therapies Development Unit des Tavistock and Portman NHS Foundation Trust, Erwachsenenpsychotherapeutin in der Portman Clinic, Fellow der British Psychoanalytical Society, Professorin für psychologische Therapien an der School of Health and Human Sciences der Universität von Essex und Klinische Leiterin des Psychological Interventions Research Centre am University College London. Sie ist eine der regionalen Herausgeberinnen des International Journal of Psychoanalysis. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Psychoanalyse, Körper und Trauma, zuletzt bei Brandes & Apsel: »Suizid und Suizidalität« (2012) und »Psychoanalyse im Cyberspace?« (2016)

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