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Wien, 19.02.2019, 01:36   DEUTSCH / ENGLISH




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Leitartikel


DER WIENER PSYCHOANALYTIKER möchte nicht nur bereits international etablierten Psychoanalytikern/Innen, sondern auch noch unbekannten Psychoanalytikern/Innen die Gelegenheit geben einen selbstverfassten, bisher noch nicht publizierten Artikel auf der Titelseite unseres Onlinemagazins zu posten!

Im Forum werden dann dazu alle User Stellung nehmen, Fragen formulieren und kommentieren können. Wir wollen dadurch einen bisher so noch nicht dagewesenen, internationalen Gedankenaustausch zwischen Psychoanalyse-Interessierten ermöglichen.
Aktuelle Textsprache ist Deutsch und/oder Englisch.

Bei Interesse, Ihre Zusendungen bitte an:
leitartikel@derwienerpsychoanalytiker.at


(Werden Personenbezeichnungen aus Gründen der besseren Lesbarkeit lediglich in der männlichen oder weiblichen Form verwendet, so schließt dies das jeweils andere Geschlecht mit ein.)

NEWS

Autor/in: DWP / TVP

(01.02.2017)
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Liebe Leserinnen und Liebe Leser!

DER WIENER PSYCHOANALYTIKER wächst!

Was ist "Psychoanalytischer Journalismus"? Gibt es das, kann es das geben, wie könnte eine Definition dafür aussehen?

All das sind Fragen, mit denen sich in Zukunft zunehmend DER WIENER PSYCHOANALYTIKER beschäftigen wird.

Als ersten Schritt erweitern wir unser redaktionelles Team um Sabrina Zehetner, Journalistin und Kommunikationswissenschafterin, die uns beim Versuch der Beantwortung all dieser Fragen unterstützen wird.
Sie konnte bereits im Bereich des wissenschaftlichen Journalismus (SYN Magazin) und im psychoanalytischen Umfeld (Sigmund Freud Museum Wien) wichtige Erfahrungen sammeln.
In Zukunft wird es mehr hausgemachte Reportagen, Interviews und Artikel geben.

Auch sonst wartet im kommenden Jahr noch viel Neues, Spannendes auf unsere LeserInnen.

Doch jetzt stellen wir Ihnen erstmal kurz Sabrina Zehetner vor!

Herzlich Willkommen im Team!


DWP: Sehr geehrte Frau Zehetner, Sie werden in Zukunft beim DWP mitarbeiten. Wie werden Sie das Magazin bereichern und für Ihre Leser in Erscheinung treten?

Sabrina Zehetner: Ich möchte das Magazin mit meinen Vorkenntnissen zu Medien, Journalismus und Kommunikation im Allgemeinen bereichern.


DWP: Was können wir uns darunter vorstellen?

Sabrina Zehetner: Ich werde zu aktuellen Themen aus allen Bereichen im Kontext der Psychoanalyse Artikel verfassen und bei Übersetzungen, Social Media und der Organisation mithelfen.


DWP: Was war Ihre Motivation sich beim DWP zu bewerben?

Sabrina Zehetner: Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, meine Neugierde für die Thematik mit meinen Vorkenntnissen zu verbinden, und mit Menschen zusammenzuarbeiten, die dieses Interesse teilen. Ich finde das Projekt großartig und freue mich schon darauf mein Wissen in die Tat umzusetzen und neue Leute kennenzulernen.


DWP: Was glauben Sie macht unser online Magazin für die Leser Interessant?


Sabrina Zehetner: Das Magazin ist weltweit vernetzt und bietet einen multimedialen Zugang zu Wissen, das sonst keine psychoanalytische Online-Plattform in diesem Ausmaß besitzt. Brillante PsychoanalytikerInnen aus aller Welt engagieren sich und das Magazin hat einen sehr modernen, weltoffenen Charakter.


DWP: Was brachte Sie dazu sich mit der Psychoanalyse zu beschäftigen, beziehungsweise mit Freud und seinen Errungenschaften?

Sabrina Zehetner: Meine Faszination begann, als ich im Psychologieunterricht in der Schule erfuhr, dass Freud ein großer Liebhaber von griechischer Mythologie war und nutzte, um seine Theorien zu erklären. Die Texte von Ovid und auch Shakespeare bekamen für mich als Literaturliebhaberin eine ganz neue Bedeutung und die Psychoanalyse übte von da an eine große Faszination auf mich aus. 


DWP: Wenn Sie die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Sigmund Freud hätten, was würde wohl zum Thema werden. Gibt es konkrete Fragen?

Sabrina Zehetner: Ich würde vermutlich die derzeitige gesellschaftliche Lage thematisieren.


DWP: Stoff- oder Ledercouch?

Sabrina Zehetner: Leder


DWP: Ganz nach Bruno Bettelheim, der auf die Bedeutung vom Märchen hinwies. Verraten Sie uns Ihr Lieblingsmärchen? Und erkennen Sie Parallelen zur Entwicklung Ihres Lebens?

Sabrina Zehetner: Zurzeit ist es vermutlich die Sage von Ikarus. Wagnisse einzugehen und sich Dinge zuzutrauen ist, denke ich, ein großes Thema für viele junge Erwachsene.


DWP: Ich träume…

Sabrina Zehetner: ..und würde mich gerne öfter an meine Träume erinnern.


DWP: Was finden Sie an der Psychoanalyse gut bzw. besonders gut und gibt es etwas was Sie an ihr nicht mögen?

Sabrina Zehetner: Ich schätze die Zeitlosigkeit der Psychoanalyse – sowohl theoretisch als auch gesellschaftlich und therapeutisch. Sie hat sich nie davor gescheut Unangenehmes oder soziale Tabus zum Thema zu machen. Ich würde mir allerdings wünschen, dass ihre Wichtigkeit häufiger erkannt und diskutiert wird.


DWP: Haben Sie ein Lieblingszitat von Freud?

Sabrina Zehetner: "One day, in retrospect, the years of struggle will strike you as the most beautiful."


DWP:  Außer Sigmund Freud, gibt es Psychoanalytiker mit denen Sie sich
auch gerne auseinandersetzen?

Sabrina Zehetner: Lou Andreas-Salomé, Kernberg, Winnicott und Klein.


DWP: Liebe Frau Zehetner, Wir freuen uns schon sehr auf die Zusammenarbeit!


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