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Leitartikel


DER WIENER PSYCHOANALYTIKER möchte nicht nur bereits international etablierten Psychoanalytikern/Innen, sondern auch noch unbekannten Psychoanalytikern/Innen die Gelegenheit geben einen selbstverfassten, bisher noch nicht publizierten Artikel auf der Titelseite unseres Onlinemagazins zu posten!

Im Forum werden dann dazu alle User Stellung nehmen, Fragen formulieren und kommentieren können. Wir wollen dadurch einen bisher so noch nicht dagewesenen, internationalen Gedankenaustausch zwischen Psychoanalyse-Interessierten ermöglichen.
Aktuelle Textsprache ist Deutsch und/oder Englisch.

Bei Interesse, Ihre Zusendungen bitte an:
leitartikel@derwienerpsychoanalytiker.at


(Werden Personenbezeichnungen aus Gründen der besseren Lesbarkeit lediglich in der männlichen oder weiblichen Form verwendet, so schließt dies das jeweils andere Geschlecht mit ein.)

IM GESPRÄCH MIT

Autor/in: Sabine Schreckenthaler

(28.09.2016)
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In unserer Interviewreihe "im Gespräch mit" stellen wir kurz die AutorInnen der Leitartikel vor.
Damit wollen wir unseren Lesern die Möglichkeit geben, die Leitartikel auch aus einer anderen Perspektive heraus lesen zu können.
Diese Woche haben wir die große Ehre, dass ein Autor bereits zum zweiten Mal für uns schreibt.
Daher die Vorstellung seinerseits heute leicht abgeändert zu der vom ersten Mal.
Sabine Schreckenthaler‘s erstes Interview können Sie, liebe Leser, HIER nachlesen!  
und Sabine Schreckenthaler‘s ersten Artikel finden unsere eingeloggten User HIER!   


Wir freuen uns ganz herzlich wieder Sabine Schreckenthaler aus  Wien, Österreich begrüßen zu dürfen:

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision (Psychoanalyse)
Psychotherapiewissenschafterin
In freier Praxis in 1010 Wien und 2412 Wolfsthal
Psychotherapeutische/Psychoanalytische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Familien
Angestellt im Verein Kinderhilfswerk seit 2012
2012 Abschluss „Bakkalaurea“ (Psychotherapiewissenschaften an der Sigmund Freud Privatuniversität): „Die Bedeutung des psychotherapeutischen Kinderspiels aus psychoanalytischer und pädagogischer Sicht“
2015 Abschluss „Magistra“ (Psychotherapiewissenschaften an der Sigmund Freud Privatuniversität):
„Träume von Kindern im Vorschulalter -Eine qualitative, tiefenhermeneutische Untersuchung nach psychoanalytischen Gesichtspunkten“



Inspirierende Zitate:
 
„Vielleicht dürfen wir sagen: jedes spielende Kind benimmt sich wie ein Dichter indem es seine eigene Welt erschafft (…)“ (Sigmund Freud, 1908. GW, Band VII, Der Dichter und das Phantasieren) 

Dieses Zitat stellt für mich der Beginn meiner wissenschaftlich-psychoanalytischen Arbeit dar und drückt für mich in einem Satz die Bedeutung des Kinderspiels für die psychoanalytische Psychotherapie aus.


„Träume, die in den ersten Kindheitsjahren vorgefallen sind und sich nicht selten in voller sinnlicher Frische durch Dezennien im Gedächtnis erhalten haben, gelangen fast immer zu einer großen Bedeutung für das Verständnis der Entwicklung und der Neurose des Träumers. Ihre Analyse schützt den Arzt gegen Irrtümer und Unsicherheiten, die ihn auch theoretisch verwirren können.“
(Sigmund Freud, 1900. GW, Band II/III, Zur Psychologie der Traumvorgänge)

Ebenfalls von Freud, markiert das Zitat für mich ein Gebiet, dem ich mich sehr viel widme. Dem der Kinderträume. Das Zitat zeigt, wie wichtig deren Bedeutung auch in der Erwachsenenanalyse ist und noch wichtiger: welches Vertrauen Freud in die Technik der Traumdeutung hatte.


„Psychotherapie geschieht dort, wo zwei Bereiche des Spielens sich überschneiden: der des Patienten und der des Therapeuten. Psychotherapie hat mit zwei Menschen zu tun, die miteinander spielen. Hieraus folgt, daß die Arbeit des Therapeuten dort, wo Spiel nicht möglich ist, darauf ausgerichtet ist, den Patienten aus einem Zustand, in dem er nicht spielen kann, in einen Zustand zu bringen, in dem er zu spielen imstande ist." (D.W. Winnicott, 1971)

Winnicotts Arbeit begeistert mich schon von Beginn meiner psychoanalytischen Ausbildung an. Den Spagat den er zwischen der Behandlung von Kindern und der von Erwachsenen zieht ist einmalig.


Herzlichen Dank für diese Einführung, wir freuen uns bereits jetzt Alle auf Ihren Leitartikel!



Kontakdaten der Autorin:
Sabine Schreckenthaler


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