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Leitartikel


DER WIENER PSYCHOANALYTIKER möchte nicht nur bereits international etablierten Psychoanalytikern/Innen, sondern auch noch unbekannten Psychoanalytikern/Innen die Gelegenheit geben einen selbstverfassten, bisher noch nicht publizierten Artikel auf der Titelseite unseres Onlinemagazins zu posten!

Im Forum werden dann dazu alle User Stellung nehmen, Fragen formulieren und kommentieren können. Wir wollen dadurch einen bisher so noch nicht dagewesenen, internationalen Gedankenaustausch zwischen Psychoanalyse-Interessierten ermöglichen.
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(Werden Personenbezeichnungen aus Gründen der besseren Lesbarkeit lediglich in der männlichen oder weiblichen Form verwendet, so schließt dies das jeweils andere Geschlecht mit ein.)

"Wenn Menschen ihre Träume erzählen, reden sie nicht über den Hippocampus."

Autor/in: Ariane Bazan / Sabrina Zehetner (DWP)

(28.03.2018)
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Das Goldene Zeitalter der Neurowissenschaften ist angebrochen, während die Psychoanalyse noch immer mit ihrem schlechten Ruf zu kämpfen hat - Ist die Neuropsychoanalyse eine Bedrohung oder Verbündete im Kampf um die Glaubwürdigkeit? Wir haben Prof Dr. Ariane Bazan, eine führende Wissenschafterin der Neuropsychoanalyse und Professorin für Klinische Psychologie an der Université Libre de Bruxelles, interviewt.


Wie würden Sie jemandem die Neuropsychoanalyse erklären, der noch nie davon gehört hat?


Ariane Bazan: Am einfachsten erklärt ist die Neuropsychoanalyse als die Erforschung der Schnittstelle zwischen Neurowissenschaften und Psychoanalyse. Die Neuropsychoanalyse sucht nach neurowissenschaftlichen Beweisen für psychoanalytische Konzepte wie dem Unbewussten, Repression, oder dem Trieb. Ich habe ein etwas anderes Verständnis davon. Ich bin daran interessiert, was wir „Metapsychologie“ nennen: wie die Psychoanalyse den mentalen Apparat und seine Architektur beschreibt. Ich benutze ein konzeptionelles Bezugsystem, um diesen mentalen Apparat und seine Architektur zu beschreiben. Die Neuropsychoanalyse versucht zumeist, vom Gehirn ausgehend, auf psychische Vorgänge zu schließen. Ich mache es umgekehrt und verwende psychologische Frameworks, um das Gehirn zu verstehen oder sogar zu interpretieren. 


Ist dies nicht einer der größten Kritikpunkte? Dass es keine empirischen Beweise gibt, die psychoanalytische Hypothesen unterstützen? Denken Sie, dass neurowissenschaftliche, empirische Beweise die Glaubwürdigkeit der Psychoanalyse verbessern können?

Ariane Bazan: Das ist die Idee. Die Idee ist, dass die Glaubwürdigkeit der Psychoanalyse mit biologischen Beweisen verbessert wird. Das ist die Mehrheitsmeinung innerhalb der Neuropsychoanalyse, die von Neurowissenschaftlern und Psychoanalytikern wie Mark Solms unterstützt wird.


Wer ist Mark Solms?

Ariane Bazan: Mark Solms ist der Begründer der International Neuropsychoanalysis Society. Er arbeitet teils in Südafrika, und teils in London am Anna Freud Institut. Er wurde durch seine Traumforschung bekannt, da er beweisen konnte, dass die neurowissenschaftliche Untermauerung von Träumen sehr gut zu Freuds allgemeinem Modell der Traumerfüllung passt. Sein Hauptargument ist, dass das ES eigentlich bewusst ist, im Gegensatz zu Freud, der behauptete, dass das ES unbewusst ist.


Wie ist Ihre Herangehensweise?

Ariane Bazan: Ich unterstütze diese Epistemologie nicht. Mein Ziel ist nicht die Untermauerung der Psychoanalyse durch die Neurowissenschaft. Mein Ansatz ist eine sehr gut formulierte psychologische Theorie zu haben, die durch das in der Intimität des klinischen Settings Gesagte unterstützt wird, und diese Theorie zu verwenden, um die Multiplizität des Gehirns zu interpretieren. Tatsächlich widerlegt das Gehirn selbst an sich nichts. Die Schwierigkeit mit den Neurowissenschaften ist, dass man für Theorien im Kleinformat immer Beweise bekommt, aber man kann mit dieser Vielfalt an Theorien nichts anfangen. Ich schlage eine Theorie des Psychischen vor, die auf dem basiert, was man in der klinischen Umgebung hört; was KlientInnen erzählen, wenn sie an psychischen Erkrankungen leiden, und damit will ich das Gehirn erforschen und das Relevante hervorheben.


Was interessierte Sie als Biologin an der Thematik?


Ariane Bazan: Als ich sechzehn oder siebzehn war, war ich daran interessiert zu erfahren, was es bedeutet ein Mensch zu sein, wie man menschliches Verhalten verstehen kann. Dann begann ich viel zu lesen und die Lektüre führte mich meistens zur Biologie.


Welche Bücher lasen Sie?


Ariane Bazan: Ich las viele Bücher über Psychologie und dachte: „Na ja, der Autor kann richtig oder falsch liegen, aber ich habe keine Beweise.“ Dann las ich Magazine über Biochemie und dachte: „Ja das ergibt Sinn. Ich sollte Biologie studieren.“ Also absolvierte ich ein Doktoratsstudium in Biologie, aber war sehr enttäuscht, da es mir nicht dabei half, menschliches Verhalten besser zu verstehen. Während meines letzten Jahres, 1997, als ich im November meine Dissertation verteidigte, hatte ich einen Monat zuvor, im Oktober, begonnen Psychologie zu studieren. Dort traf ich auf die Psychoanalyse, die mich nie wieder verließ, und natürlich hatte ich den biologischen Hintergrund, weshalb ich mich auch sofort für Neuropsychoanalyse interessierte.


Viele Psychoanalytiker haben Angst, dass die wissenschaftliche Enträtselung des Unbewussten, der Quelle der Träume, die Psychoanalyse obsolet machen würde. Was ist Ihre Meinung dazu?

Ariane Bazan: Ich bin auch skeptisch, was das Vorhaben betrifft, den psychischen Apparat zu bio- oder neurologiseren. Mark Solms und ich verstehen uns, aber wir haben unterschiedliche Epistemologien und sind uns dessen bewusst. Ich bin skeptisch, was die Neurowissenschaften zur Psychoanalyse beitragen können, aber ich denke, dass die Psychoanalyse einen wichtigen Beitrag zu den Neurowissenschaften leisten kann. Man kann mit oder ohne neurowissenschaftlicher Ausbildung ein guter Klinikarzt sein. Über die Neurowissenschaften Bescheid zu wissen ist in keinster Weise eine Garantie dafür, auch ein besserer Klinikarzt zu sein. Wenn Menschen über ihre Träume reden, dann sprechen sie nicht über den Hippocampus. Wenn sie ihr Leid ansprechen, dann sprechen sie über ihre Mütter, Väter, Brüder, ihre Jugend. Wenn es um die klinische Situation geht, dann kann man mit der Neurowissenschaft nicht viel anfgangen. Es geht um die persönlichen Geschichten der Menschen.


Also ist die Neurowissenschaft nicht Teil Ihrer Behandlung?

Ariane Bazan: Nein, es geht hier auch um eine ethische Frage. In der Beratung begibt man sich in die Position der Nicht-Beherrschung. Sobald Sie denken, dass sie ein Experte auf Grund Ihres neurologischen Wissens sind, üben sie gegenüber dem Klienten Gewalt aus.


Wie steht es in diesem Zusammenhang um den individualistischen, subversiven Charakter der Psychoanalyse?

Ariane Bazan: Der mentale Apparat ist eine psychische Realität, die objektiv ist. Es gibt eine psychische Realität, die unabhängig von dem konsultierten Psychoanalytiker zum Vorschein kommen würde. Ich habe meine Post-Doc Forschung mit Howard Shevrin [er starb am 18. Jänner 2018 in Ann Arbor] an der University of Michigan in Ann Arbot absolviert. Howie (Shevrin) untersuchte die Teilnehmer mit einem Team von Analytikern, mit denen jeder der Teilnehmer eine Sitzung hatte, und in einer sorgfältigen Prozedur wählten sie Wörter aus, die für wichtig erachtet wurden, da sie einen individuellen, unbewussten Konflikt des Patienten adressierten [AB: Ich war zu diesem Zeitpunkt noch nicht an der Forschung beteiligt]. Als die Analytiker nicht im Labor anwesend waren, präsentierten wir die Wörter subliminal innerhalb einer Millisekunde. Den Teilnehmern war nicht bewusst, dass diese Wörter präsentiert wurden. Wir erfassten eine Welle, die Alpha-Gehirnwelle genannt wird. Es fand eine Synchronisation statt, wenn das Wort über den unbewussten Konflikt präsentiert wurde. Die Alpha-Gehirnwelle wurde nur erfasst, wenn die Teilnehmer mit ihren spezifischen Wörtern konfrontiert wurden. Unabhängig vom Analytiker oder der Übertragungsbeziehung, kann die psychische Realität objektiviert werden, und ist so nicht einfach nur subjektiv [1]. Damit beschäftige ich mich.


Wie reagiert die psychoanalytische Gemeinschaft auf Ihre Forschung?


Ariane Bazan: Es gibt viel Skepsis, was verständlich ist, denn wir leben in einer neurowissenschaftlichen Epoche. Die neurowissenschaftliche Herangehensweise stellt einen weiteren Versuch dar, die Psychoanalyse zu „reduzieren“, und so ihre Besonderheiten und ethische Haltung aufzugeben. Der psychoanalytische, ethische Standpunkt ist recht radikal. Die Haltung des Psychoanalytikers in der Praxis ist die, dass der Patient das Wissen besitzt und der Psychoanalytiker nur da ist, um zuzuhören und auf Regelmäßigkeiten, Muster oder überraschende Wortwendungen hinzuweisen. Es gibt keine Ambition das Verhalten des Patienten an gesellschaftliche Normen und Erwartungen anzupassen. Es gibt noch nicht einmal die Ambition zur Heilung. Die Psychoanalyse will sich auf keine Form der Normatisierung einlassen. Innerhalb der psychoanalytischen Gemeinschaft besteht die Angst, dass die Neurowissenschaften ein weiterer Versuch sind, die Psychoanalyse zu institutionalisieren.


Wie vereinbart eine Anhängerin Lacans die Theorie Lacans mit den Neurowissenschaften?

Ariane Bazan: Eines von Lacans größten Unterfangen ist die „Rückkehr zu Freud“. Die Leben von Freud und Lacan haben sich überschnitten, und als Lacan begann als Psychiater zu arbeiten, war er der Meinung, dass zu viele Freudianer sich einfach das nahmen, was sie von Freud brauchten, um ihre eigenen Theorien aufzustellen, Freud jedoch nicht sorgsam genug gelesen hatten. Freud begann als Biologe, Neurologe, und seine Meta-Psychologie entsprach der Neurowissenschaft und Biologie seiner Zeit, und sie war sehr wortgewandt, sehr präzise. Als die Freudianer kamen, auch die großen Freudianer wie Anna Freud, Melanie Klein, Winnicott oder Bion, betrachteten sie Freuds Konzepte als selbstverständlich und gingen ihren eigenen Weg. Lacan war der Meinung, dass sie Freud zu metaphorisch interpretierten. Wofür Lacan stand war eine Rückkehr zum wortwörtlichen Freud. Seiner Meinung nach sollte Freud Zeile für Zeile gelesen werden, was er selbst auch tat. Freuds Betonung auf Sprache und ihre Bedeutung in all seinen Werken wurden von den Freudianern nicht beachtet, so zum Beispiel auch seine wundervolle Analyse des in Vergessenheit geratenen Wortes Signorelli in „Zur Psychopathologie des Alltagslebens“. Seine Traumdeutung ist absolut linguistisch. Lacan verwendete de Saussure, um Freuds Wortpräsentation in den Signifikanten umzuformulieren. Ein Großteil meiner Forschung basiert auf dem Signifikanten. Einer der Hypothesen Lacans ist, dass das Unbewusste sprachlich strukturiert ist. Ich will diese Hypothese empirisch überprüfen.


Welche Methode verwenden Sie?

Ariane Bazan: Ich verwende eine Methodologie, die ich zusammen mit Howard Shevrin entwickelt habe. Zum Beispiel bereitete er die Teilnehmer vor, indem er ihnen Bilder von einem Stift („pen“) und einem Knie („knee“) zeigte, die zusammen das Wort „penny“ ergaben. Wir bereiten die Teilnehmer mit diesen Bildern vor („priming“) und beobachten, was passiert [2].

Siehe Abbildung 3.

Die von den Teilnehmern gezeigten Symptome sind phonologischer Natur, wie das berühmte Beispiel des „Rattenmann“ zeigt. Die Besessenheit des Rattenmanns mit einer Rattenfolter hatte tatsächlich nichts mit einer vorangegangenen Begegnung mit Ratten oder Nagetieren zutun, sondern mit seiner persönlichen Geschichte, in der sein Kindermädchen Frau Hofrat, und das „Heiraten“ eine große Rolle spielten. Das einzige, was diese unterschiedlichen Themen miteinander gemeinsam hatten, war die Silbe „Rat“. Man benötigt mehr als bloß Semantik, um diesen Fall zu lösen.


Haben Sie sich jemals selbst einer Psychoanalyse unterzogen?


Ariane Bazan: Ja natürlich, und ich bin noch immer in Analyse. Ich habe 1998 begonnen, also sind es schon fast 20 Jahre...


Stoff- oder Ledercouch?

Ariane Bazan: Ich verwende eine Couch mit blauem Stoff.  Sie ist aus dem Erbe eines leitenden Psychoanalytikers. Ich habe den Stoff in Blau geändert.


Ich träume...

Ariane Bazan: dass ich Berninis Liebhaberin bin und von Erinnerungen aus der Zukunft.

Und dass die Menschheit noch 20-30 Jahre hat, bevor es katastrophal abwärts geht.


Wenn Sie die Möglichkeit hätten mit Freud zu sprechen, was wäre das Diskussionsthema?

Ariane Bazan: Sexualität. Warum haben wir sexuelle Fantasien, die keiner evolutionären Überlebenslogik folgen? Wie kommt es, dass auf jede sexuelle Fantasie, wie eigentümlich diese auch sein mag, eine Person folgt, die komplementär dazu die Fantasie hat das Objekt der Fantasie zu sein? Weshalb sind diese Fantasien zwar aufeinander abgestimmt, aber nicht in Bezug auf die Biologie?


Bruno Bettelheim wies auf die Signifikanz von Märchen in der Kindheit hin. Würden Sie uns vielleicht Ihr Lieblingsmärchen verraten? Hat es Ähnlichkeit mit ihrem Leben?

Ariane Bazan: Märchen sind brutal und furchterregend. Ich hatte besonders Angst vor Pinocchio, als ich klein war. Ich habe alles an der Geschichte gehasst. Die beste Überraschung am Erwachsenwerden war herauszufinden, dass das Leben kein Märchen ist.


Haben Sie ein Lieblingszitat von Freud?

Ariane Bazan: Kontraintuitiv (als Freud in Bestform war) aus „Zur Psychopathologie  des Alltagslebens“: "Genau besehen beruht ein solches Missverständnis auf einem Zufein- und Zuvielverstehen." Was Freud hier zu erklären versucht, ist die Spannung zwischen zwei Menschen, wenn sie ihre (schlechten) Absichten zu verstehen beginnen. Er gibt das Beispiel eines Paares, bei dem er zu Abendessen eingeladen war. Er fühlte sich allerdings unwohl, da der Mann des Paares seinen Mantel auf dem leeren Stuhl platziert hatte. Der Mann entschuldigte sich und und sagte sinngemäß: „Es war nicht meine Absicht, Sie auszuschließen“. Allerdings stimmte Freud dem gängigen Glauben, dass man über das Verhalten anderer Menschen nicht beleigt sein sollte, wenn es „keine (böse) Absicht“ war. Tatsächlich ist es so, dass Menschen oft beleidigt sind, weil sie die Absichten des anderen besser verstehen. Zum Beispiel war es mit Sichherheit die unbewusste Absicht des Mannes, Freud auszuschließen, da dies der erste gemeinsame Abend nach langer Zeit mit seiner Frau war. Allerding war er sich der (verständlichen) Absicht nicht bewusst. Freud ermahnt die Menschen, Verantwortung für Ihre Handlungen zu übernehmen, selbst wenn die Absichten unbewusst waren, und den Mut und die Ehrlichkeit zu besitzen, dies auch zu tun. Es sind die Konsequenzen der Handlungen eines Individuums, welche die wahren Absichten verraten, ganz gleich, welche bewussten Absichten man hatte. Wenn die Konsequenzen schlecht sind, dann gibt es guten Grund zu glauben, dass die unbewussten Absichten auch schlecht waren. Eine bekanntere Version des Zitats wäre: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert.

Einfacher und intuitiver: „Niemals sind wir ungeschützter gegen das Leiden, als wenn wir lieben.


Kontaktinformationen von Prof. Dr. Ariane Bazan

Ariane Bazan is PhD in Biology (University of Ghent, Belgium) and in Psychology (University of Lyon, France). She is a professor of clinical psychology at the Université Libre de Bruxelles (ULB, Brussels, Belgium). She is a practicing psychoanalyst and author of the book Des fantômes dans la voix. Une hypothèse neuropsychanalytique sur la structure de l’inconscient (« Phantoms in the voice. A neuropsychoanalytic hypothesis on the structure of the unconscious », Ed. Liber, Montréal, 2007). She is recipient of the Clifford Yorke prize for neuropsychoanalysis 2008 and specialty-field-editor-in-chief of “Frontiers in psychoanalysis and neuropsychoanalysis” (a section of “Frontiers in psychology”).

Quellen:
[1] Bazan, A. (2017). Alpha synchronization as a brain model for unconscious defense: An overview of the work of Howard Shevrin and his team.  The International Journal of Psychoanalysis doi:10.1111/1745-8315.12629 .

[2] Steinig, J., Bazan, A. Happe, S., Antonetti, S., Shevrin, H. (2017). Processing of a subliminal rebus during sleep: Idiosyncratic primary versus secondary process associations upon awakening of REM- versus non-REM-sleep. Frontiers in Psychology, 8, 1955. DOI=10.3389/fpsyg.2017.01955


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