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Wien, 14.11.2018, 08:13   DEUTSCH / ENGLISH




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Leitartikel


DER WIENER PSYCHOANALYTIKER möchte nicht nur bereits international etablierten Psychoanalytikern/Innen, sondern auch noch unbekannten Psychoanalytikern/Innen die Gelegenheit geben einen selbstverfassten, bisher noch nicht publizierten Artikel auf der Titelseite unseres Onlinemagazins zu posten!

Im Forum werden dann dazu alle User Stellung nehmen, Fragen formulieren und kommentieren können. Wir wollen dadurch einen bisher so noch nicht dagewesenen, internationalen Gedankenaustausch zwischen Psychoanalyse-Interessierten ermöglichen.
Aktuelle Textsprache ist Deutsch und/oder Englisch.

Bei Interesse, Ihre Zusendungen bitte an:
leitartikel@derwienerpsychoanalytiker.at


(Werden Personenbezeichnungen aus Gründen der besseren Lesbarkeit lediglich in der männlichen oder weiblichen Form verwendet, so schließt dies das jeweils andere Geschlecht mit ein.)

(18.07.2018)

Ovids Mythos nach der Freud’schen Definition

"Narziss und Echo, metamorphosiert in Stimmen"

Teiresias, ein Wahrsager, der in Aonia sehr bekannt wurde, machte eine Vorhersage über Narziss, welcher von der Nymphe Liriopé und Cephise geboren wurde, die lange Zeit geheimnisvoll blieb:

Le mythe d’Ovide à la définition freudienne

«Narcisse et Écho, métamorphosée en voix»

Tirésias, devin devenu très prisé en Aonie, fit à propos de Narcisse, né de la nymphe Liriopé et du Céphise, une prédiction restée longtemps mystérieuse: >> weiter




(11.07.2018)

Wir leiden unter dieser Welt: unsere Gesellschaft ist pathogen. Diese Gesellschaft ist Teil dessen, was man heute Hypermodernität nennt. Hypermodernität ist, wie der Name schon sagt, eine "Modernität" des Exzesses, der Extensivität, der Grenzenlosigkeit, die die griechische Hybris (Übermut) als Markenzeichen in ihre DNA eingeschrieben hat.

Le narcissisme social (part I)

Nous souffrons de ce monde: notre société est pathogène. Cette société est celle qui s’inscrit dans ce qu’on appelle désormais l’hypermodernité. L’hypermodernité, comme son nom l’indique est une «modernité» de l’excès, de la démesure, du sans-limite qui a inscrit dans son ADN l’hùbris (démeusure) grecque comme marque de fabrique. >> weiter


IM GESPRÄCH MIT

Autor/in: ELSA GODART / DWP

(04.07.2018)

In unserer Interviewreihe "im Gespräch mit" stellen wir kurz die Autoren der Leitartikel vor. Damit wollen wir unseren Usern die Möglichkeit geben, die Leitartikel auch aus einer anderen Perspektive heraus lesen zu können.

Diese Woche freuen wir uns ganz besonders Elsa Godart aus Toulon, Frankreich zu begrüßen.


Dans notre série d´interviews "im Gespräch mit", nous présentons brièvement les auteurs des éditoriaux. Nous voulons donner à nos utilisateurs la possibilité de lire les éditoriaux d´un point de vue différent.

Cette semaine, nous sommes particulièrement heureux d´accueillir Elsa Godart de Toulon, France. >> weiter


(20.12.2017)

Ich erkannte die Bedeutung der psychoanalytischen Theorie für viele Menschen, die versuchen, die Geisteswissenschaften von dieser Perspektive aus zu studieren, und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, ein theoretisches Buch zu schreiben, das weit verbreitete Begriffe erforscht: das Ego, die Neurose, die Psychose, Perversion, Inversion. All dies läuft auf einen Titel hinaus: Das Ego und die Psychopathologie. >> weiter


"IM GESPRÄCH MIT"

Autor/in: DARIUS WESNER ESTEVENSON

(13.12.2017)

Diese Woche freuen wir uns in unserer Interviewreihe "Im Gespräch mit" Darius Wesner Estevensons vorzustellen.
(Deutsch/Français)
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Zur Kritik an: Das Unbehagen in der Kultur

Autor/in: Darius Wesner Estevenson

(02.11.2016)

Pulsion et civilization ist ein kritisches Werk an der Psychoanalyse. Es zeigt den erheblichen Einfluss, den die äußere Umgebung und die Kultur auf die Menschen haben, während der Bildung von psychischen Störungen. Die Freudsche Psychoanalyse betont den endogenen Aspekt der Ursache von psychischen Störungen und zwar unterdrückte und unerfüllte Triebe. Gegen die Frustration, die durch diese Unterdrückung erzeugt wird, sollte die Zivilisation, laut Freud, die Erwartungen des Subjekts erfüllen. Da dies nicht erfolgreich ist, spricht der Autor vom Unbehagen in der Kultur.

Wir haben haben eine andere Sichtweise. Die Kultur ist weitgehend die Ursache für das Unglück des Menschen. Durch ihre Ethik, ihr Über-Ich, züchtet sie Frustration. Es ist unvermeidlich, die Menschheit ist in und für die Frustration gemacht.

In der Tat ist unser Argument wie folgt: Erstens, es wurden mehrere Aspekte des Triebskonzepts identifiziert ohne die pseudo-marxistische Kritik des Todestriebes zu vergessen, insbesondere, die von Wilehlm Reich. Darüber hinaus entwickeln wir zwei aktuelle Freud Themen mit dem Ziel, das phylogenetische Über-Ich und seine enge Beziehung zur Kultur zu verstehen.

Darüber hinaus wird die Kultur einschließlich ihrer Dimension des sozialen Zusammenhalts und der Ethik diskutiert. Schließlich sind es die Auswirkungen der Ethik auf die menschliche Psyche die unser Interesse besonders hervorruft, da das Produkt davon weitgehend Neurosen, Perversionen und Psychosen sind.

Das Herz unserer Problematik bleibt eine Infragestellung an Das Unbehagen in der Kultur. Oder sollte man eher statt - Das Unbehagen in der Kultur- das Unbehagen der Kultur sagen?



POUR UNE CRITIQUE DE MALAISE DANS LA CIVILISATION

Pulsion et civilisation est un ouvrage critique de la psychanalyse. Il montre l´influence considérable du milieu extérieur, de la civilisation, sur l’être humain dans la formation des troubles psychiques. La psychanalyse freudienne met en exergue l´aspect endogène de la cause du trouble psychique, précisément la pulsion refoulée et insatisfaite. Contre la frustration qu´engendre le refoulement, la civilisation devrait, selon Freud, combler les attentes du sujet. Puisque cette tâche ne réussit pas, l´auteur parle de Malaise dans la civilisation.

Notre position est différente. La civilisation est en grande partie la cause du malheur de l’être humain. Par le biais de son éthique, son surmoi, elle engendre de la frustration. C´est inévitable, l´humanité est faite dans et pour la frustration.

En fait, notre argumentation se dessine de la manière suivante: d´une part, on cerne plusieurs aspects du concept de pulsion sans oublier la critique pseudo-marxiste de la pulsion de mort, précisément celle de Wilehlm Reich. D´autre part, nous développons les deux topiques de Freud dans l´objectif de comprendre le surmoi phylogénétique et son rapport étroit à la civilisation.

Par ailleurs, la civilisation est abordée notamment dans sa dimension de lien social et de son éthique. Enfin, c´est l´impact de cette éthique sur le psychique humain qui suscite surtout notre intérêt, en ce qu´il produit en grande partie de la névrose, de la perversion et de la psychose.

Le cœur de notre problématique reste une remise en question de Malaise dans la civilisation. Faut – il dire Malaise dans la civilisation ou Malaise de la civilisation? >> weiter


IM GESPRÄCH MIT

Autor/in: DARIUS WESNER ESTEVENSON / DWP

(19.10.2016)


In unserer Interviewreihe "im Gespräch mit" stellen wir kurz die AutorInnen der Leitartikel vor.
Damit wollen wir unseren Lesern die Möglichkeit geben, die Leitartikel auch aus einer anderen Perspektive heraus lesen zu können.

Diese Woche freuen wir uns ganz besonders Darius Wesner Estevenson aus Case-Pilote, Martinique zu begrüßen:


Geboren am 25/09/1975 in Port-au-Prince, Haiti
Verheiratet, drei Kinder.
Qualifikationen
2013-2012: Master 2 in der Psychoanalyse. Universität Paris 8.
2012-2011: Master 2 in Geisteswissenschaften/Philosophie und Kritik der zeitgenössischen Kultur. Universität Paris 8.
2006-2005: MA in Französisch als Fremdsprache. Universität der französischen Antillen und Guyana.
2003-1999: Diplom in moderner Literatur an der Hochschule Port-au-Prince.


Né le 25/09/1975 à Port-au-prince, HAÏTI
Marié, 3 enfants.
Diplômes
2013-2012: Master 2 en psychanalyse. Université de Paris 8.
2012-2011: Master 2 en Sciences Humaines/ Philosophie et Critique Contemporaine de la Culture. Université de Paris 8.
2006-2005: Maîtrise en Français Langue Étrangère. Université des Antilles et de la Guyane.
2003-1999: Diplôme en Lettres Modernes à l´École Normale Supérieure de Port-au-Prince.



DWP: Was brachte Sie zur Psychoanalyse? Comment en êtes-vous venu à la psychanalyse?

Darius Wesner Estevenson: Ich kam zur Psychoanalyse durch die Übertragung genauer gesagt dank dem Einfluss von meinem Professor Pierre Bayard. Er kam, um einen Kurs über Psychoanalyse /Literatur an der Höheren Schule von Port-au-Prince während eines Philosophie-Masterprogramms zu unterrichten. Je suis venu à la psychanalyse par le transfert, précisément par l´influence de mon professeur Pierre Bayard. Il était venu enseigner un cours de psychanalyse/littérature à l’École Normale Supérieure de Port-au-Prince dans un programme master de philosophie. >> weiter



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