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Wien, 14.11.2018, 07:23   DEUTSCH / ENGLISH




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Leitartikel


DER WIENER PSYCHOANALYTIKER möchte nicht nur bereits international etablierten Psychoanalytikern/Innen, sondern auch noch unbekannten Psychoanalytikern/Innen die Gelegenheit geben einen selbstverfassten, bisher noch nicht publizierten Artikel auf der Titelseite unseres Onlinemagazins zu posten!

Im Forum werden dann dazu alle User Stellung nehmen, Fragen formulieren und kommentieren können. Wir wollen dadurch einen bisher so noch nicht dagewesenen, internationalen Gedankenaustausch zwischen Psychoanalyse-Interessierten ermöglichen.
Aktuelle Textsprache ist Deutsch und/oder Englisch.

Bei Interesse, Ihre Zusendungen bitte an:
leitartikel@derwienerpsychoanalytiker.at


(Werden Personenbezeichnungen aus Gründen der besseren Lesbarkeit lediglich in der männlichen oder weiblichen Form verwendet, so schließt dies das jeweils andere Geschlecht mit ein.)

(18.04.2018)

Von der Auflösung des ödipalen Komplexes zur Entwicklung mehrerer Bindungsstile.

"Mit dem Scheitern des ödipalen Komplexes muss die Investition in das mütterliche Objekt aufgegeben werden." (S. Freud, Das Ich und das Es)

Es gibt eine Anekdote im Leben von Sigmund Freud, die den Ursprung des Ödipuskomplexes erzählt; es heißt, dass sein Vater Jacob, als er klein war, ihm erzählte, dass im Alter von zehn Jahren ein Fremder sich an ihn wandte und ausrief: "Runter vom Bürgersteig, Jude!". Als Sigmund seinen Vater dann fragte, wie er darauf reagierte, antwortete Jakob: "...



Lo sviluppo della libido
Dalla dissoluzione del complesso edipico allo sviluppo di diversi stili di attaccamento.

"Con lo sfacelo del complesso edipico deve essere abbandonato l’investimento oggettuale materno" (S. Freud, L’Io e l’Es)

Esiste un aneddoto nella vita del Maestro che racconta l’origine del complesso edipico; si narra, infatti, che quando era piccolo il padre Jacob gli raccontò che all’età di dieci anni un uomo si rivolse a lui esclamando “Giù dal marciapiede ebreo!”, allora Sigmund chiese al padre come avesse reagito e Jacob rispose “...
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(08.11.2017)

„Wir verstehen uns auch ohne Worte“

Verbindungen. „Wir können nicht nicht kommunizieren“, sagte Watzlawick. Wir kommunizieren mit den Augen, mit Gesten, mit den Händen, sogar durchs Atmen. Durch den Körper geben wir Wörtern physische Gestalt, welche den Übergang vom Unbewussten zum Bewussten erleichtern.

SENZANOME: SEI DOTTOR JEKYLL E/O MR. HYDE?
Processi di dispercezione della comunicazione nei social

“Ci capiamo senza parlare”

Connessioni. Non si può non comunicare diceva Watzlawick. Comunichiamo con gli occhi, con i gesti, con le mani, con i respiri. Attraverso il corpo diamo parole a configurazioni psichiche agevolando il passaggio dall’inconscio al conscio. >> weiter


(02.08.2017)

Half time, time to make it through
consider the change
take it from a different view
Half time (Amy Winehouse)

Das Gedächtnis verlieren, bedeutet sich selbst zum Teil zu verlieren und durch andere zu leben

Was bleibt in der Erinnerung nach einem Schädel-Hirn Trauma? Es bleibt was bleiben kann: das Material das im Gedächtnis bleibt ist jenes, dass sich am besten erhalten kann und das ist wahrscheinlich jenes, das mit Emotionen verbunden ist. Die Erinnerungen, die „am stärksten“ sind, die es schaffen, unbewusste Überbleibsel …



7 Tesla: il mio cervello si è addormentato per due giorni e mezzo
Un caso di displasia cerebrale
psicoanalisi e neuroscienze

Half time, time to make it through
consider the change
take it from a different view
Half time (Amy Winehouse)

Perdere la memoria, in parte perdere se stessi ma vivere attraverso gli altri

Cosa resta in memoria dopo un trauma cerebrale? Resta ciò che può restare: il materiale mnestico che riesce a mantenersi integro, quello che probabilmente è legato all’emotività. I ricordi “più forti”, quelli che “ce la fanno”, residui inconscio … >> weiter


Ist Sigmund Freuds Couch wirklich in London?

Autor/in: Désirée Prosquill (DWP)

(26.07.2017)

Spannendes hat sich in den letzten Wochen in unserer Redaktion zugetragen!

An einem lauen Frühlingsvormittag war ich im neuen Haus einer lieben Bekannten in einem Wiener Außenbezirk zum Kaffee eingeladen. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, was mich die nächste Zeit beschäftigen würde. Die Bekannte führte mich durch ihr neues Heim und zeigte auf eine Stelle im Wohnbereich. Sie erzählte mir, dass an diesem Platz die Couch Freuds, die dem Vorbesitzer gehörte, gestanden ist. Tatsächlich?! Ich war überrascht und fragte nach, was sie damit meinte, und wann denn das gewesen sein soll. Völlig unbeeindruckt von meiner Reaktion, fügte sie hinzu: „Na vor zwei Jahren.“ Meine Bekannte ist psychoanalytisch nicht versiert und weiß bloß, dass ich mich damit beschäftige. Wohl auch deshalb hat sie mir ganz en passant davon berichtet. Ich benötigte eine Weile, um diese Information zu bearbeiten und weihte dann einen vertrauten Experten in die Geschichte ein. Wäre es möglich, dass die Couch Freud es gar nicht bis nach London geschafft hat? Vielleicht nur der Teppich? Unsere Redaktion nahm die Fährte auf. Was befand sich also bis vor zwei Jahren in diesem Haus? Jetzt wollten wir der Sache auf den Grund gehen.



Il divano di Sigmund Freud è veramente a Londra?

Le ultime settimane erano davvero eccitante per la nostra redazione!

Durante una bella mattina di primavera, sono stata invitata per una tazza di caffè nella nuova casa di una amica in uno dei quartieri più belli di Vienna. A quel momento non sospettavo che alla fine di questa visita la mia mente sarebbe talmente occupata nelle prossime settimane. La mia conoscente mi ha guidato attraverso la sua nuova casa e indicò su un posto nel soggiorno. Mi racconto che questo è il luogo dove si trovava il divano di Freud, che era in possesso del precedente proprietario della casa. Davvero?! Ero sorpresa e le chiese che cosa volesse dire, e quando tutto questo era occorso. Completamente ignorando la mia reazione, ha aggiunto: "Beh, due anni fa." La mia amica non ha niente a che fare con psicoanalisi e sapeva solo che io lavoro con essa. Questo è probabilmente il motivo per cui me lo ha raccontato cosi casualmente. Mi c´è voluto un po’ di tempo per digerire queste informazioni, e poi ho confidato la storia a un esperto di fiducia. Potrebbe essere possibile che il divano di Freud non era arrivato fino a Londra? Forse solo il tappeto? La nostra redazione seguì queste tracce. Cosa c’era in questa casa due anni fa? Volevamo andare a fondo di questo mistero. >> weiter


(26.04.2017)

Ich weiss nicht was du getan hast
Aber ich kriege nicht genug
Weil du mir diesen Rausch gibst
Ich will nicht dass es aufhört


Tattoos. Zeichen, die wir für immer mit uns tragen. Wählen wir etwas das uns persönlich zu tief repräsentiert oder treffen wir einfach die Wahl unseren Körper zu entstellen? Auf jeden Fall, treffen wir die Entscheidung, dass es für immer ist. Symbole….Früchte unserer freien Assoziationen. Wir assoziieren gerne einen Gedanken oder eine Emotion mit einer grafischen Darstellung, eine Erinnerung ist das was dabei rauskommt, ein Gedanke der uns wiederspiegelt, der mit Uns zu tun hat, mit unserer Persönlichkeit, mit den Bereichen von uns auf die wir nicht verzichten wollen: unser wahrstes und ehrlichstes Ich. Ein Stück unserer Identität. Bei den Tattoos spielt das falsche Ich kaum eine Rolle, vielleicht sogar gar keine Rolle. Unser ehrlichstes Ego kommt zum Vorschein in Form von „etwas das wir selbst bestimmen“ entkommt unserem Geist und transformiert sich in etwas Reales: du kannst es sehen und anfassen. Du bist es. Nicht immer, aber die Erfahrung mit Tattoos kann angenehm sein, vielleicht weil schon eine gewisse Zeit verstrichen ist, zwischen dem Wunsch und der unbändigen Lust es machen zu wollen und ernsthaft machen zu wollen. 


Tu sei quello che gli altri non vedono: dentro la pelle
Al confine tra psiche e soma


“I don’t know what you done but I can’t get enough
‘Cause you give me that rush, I don’t want it to stop…”


I tatuaggi. Segni che portiamo sulla pelle per sempre. Scegliamo di segnare su di noi qualcosa che ci rappresenti profondamente, oppure scegliamo semplicemente di abbellire il nostro corpo? In ogni caso, scegliamo che sia per sempre. Simboli … Frutto delle nostre libere associazioni. Associamo liberamente un pensiero o un’emozione ad una rappresentazione grafica, un ricordo e quello che ne viene fuori è un pensiero che ci rispecchia, che ha a che fare con Noi, con la nostra personalità, con quelle parti di noi a cui non vogliamo rinunciare: il nostro Sé più vero, autentico. Una fetta della nostra identità. Con i tatuaggi il Falso Sè c’entra davvero poco, forse proprio per nulla. Il nostro Io più intimo sottoforma di “qualcosa che siamo noi a stabilire” esce fuori dalla mente e si trasforma in realtà: lo vedi, lo tocchi. Sei tu. Non sempre, però, l’esperienza con i tatuaggi può essere piacevole, perché magari è passato del tempo tra il desiderio e la voglia irrefrenabile di farlo e il farlo sul serio. >> weiter


(22.02.2017)

“Come with me”
“Let’s go with the princess”
“Yes, I am a princess”

[“Kommt mit mir”
“Lasst uns mit der Prinzessin gehen”
„Ja, ich bin eine Prinzessin]

Das Ankommen ist nicht das Letzte, das sie überbewältigen müssen. Es ist nur eines der vielen Hindernisse, die sie überwinden müssen, um Freiheit zu erlangen, ihre Freiheit. Diese Freiheit, das Ziel für diese Jugendliche, ist die Freiheit ohne Probleme leben zu können. „Ich bin ein Jugendlicher, ich weiß nicht was mit mir passiert. Mein Körper, meine Gedanken, alles verändert sich. Trotz Veränderungen und Krieg, ich muss überleben!“ Sie sind auf der Flucht: vor Krieg, Hunger, Durst, Gewalt, Missbrauch, ohne Hoffnung und dem sich näherndem Tod. Sie verlassen ihre Familie und Freunde. Sie sind nicht mehr sicher. Ihre wunderschönen Städte wurden zerstört, überwältigt von Hass. Die Art von Hass, der weit über Zeit hinaus Anhaltet und absolut keinen Raum übrig lässt. Kein Raum für irgendetwas, nicht einmal für Leichen. „Ich könnte eine dieser Leichen sein/werden, es ist besser wegzurennen!“. Einmal Angekommen, sind manche Desorientiert, ihre Augen sind voll von Terror. Dieser Terror, der ihre Hirne und Herzen infiziert hat, während der Monaten langen, letzten Reise. Ihre Augen sind leblos, dank der physischen und mentalen Torturen, die ihnen sowohl an Bord sowie auf Land zugefügt wurden. Andere kommen an mit den Traum einen Verwandten oder Freud wiederzufinden, der es „durch Europa geschafft hat!“. Sizilien, wir sind fast da! Ja, ich sah sie. Ich hatte die Ehre zu beobachten und sie auf ihrer letzten Etappe zu begleiten: für die Inspektion nach der Landung. Wie sie in den Hafen meiner Stadt angekommen sind, erinnere ich mich an die Szenen, die die Nachrichten ausstrahlten und ich kann bestätigen, dass sie so sind, wie sie uns im Fernsehen gezeigt wurden.



Trauma senza fine: giovani migranti in “fuga” dalla realtà
“Andiamo con la principessa”

“Venite con me”
“Andiamo con la principessa”
“Si, sono una principessa”


Lo sbarco non è l’ultima fatica che devono affrontare, è soltanto uno dei tanti ostacoli che devono superare per raggiungere la libertà, la loro libertà, quella a cui tutti i ragazzi aspirano, quella del vivere liberi dai problemi e godersi la vita: “Perché sono un adolescente, perché non so cosa mi sta succedendo, qui cambia tutto, il mio corpo cambia, cambiano i miei pensieri. Ma c’è la guerra, devo sopravvivere, intanto continuo a cambiare, ma devo sopravvivere!”. Scappano, scappano dalla fame, dalla sete, dalle violenze, dai maltrattamenti, dagli abusi, dalla morte dietro l’angolo, dalle speranze distrutte, dagli affetti, dagli amici, non sono più al sicuro. Le loro bellissime città sono distrutte, annientate dall’odio, quello che persiste nel tempo e non lascia spazio, non c’è spazio per nessuno, non c’è più spazio nemmeno per i cadaveri.  “Tra i cadaveri potrei esserci io, allora, Sì scappiamo!”. Arrivano disorientati, alcuni hanno gli occhi spenti dal terrore, quello che ha pervaso le loro menti e il loro cuore durante i mesi di viaggio, occhi spenti dalle torture fisiche e psicologiche subite in mare e in terra. Altri, arrivano con gli occhi sognanti, sognano di poter raggiungere un parente o un amico che “ce l’ha fatta”, è riuscito ad arrivare in Europa. Sicilia, ci siamo quasi! Si, io li ho visti, ho avuto l’onore di guardarli, di accompagnarli pochi minuti durante l’ennesima fatica, i controlli post-sbarco. Mentre li vedevo arrivare, scesi, dal gommone che dalla nave che li conduce dentro i confini del porto della mia città, ricordavo le scene che che mandano in tv, sì sono come li vediamo in tv. >> weiter


IM GESPRÄCH MIT

Autor/in: GABRIELLA PAPADIA

(15.02.2017)

In unserer Interviewreihe "im Gespräch mit" stellen wir kurz die AutorInnen der Leitartikel vor.
Damit wollen wir unseren Lesern die Möglichkeit geben, die Leitartikel auch aus einer anderen Perspektive heraus lesen zu können.
Diese Woche haben wir die große Ehre, dass eine Autorin bereits zum zweiten Mal für uns schreibt.
Daher die Vorstellung ihrerseits heute leicht abgeändert zu der vom ersten Mal.
Gabriella Papadia‘s erstes Interview können Sie, liebe Leser, HIER nachlesen!  
Gabriella Papadia‘s ersten Artikel finden unsere eingeloggten User HIER!  


Wir freuen uns ganz herzlich darüber wieder Gabriella Papadia aus Palermo, Italien begrüßen zu dürfen:

Sie ist eine Kinderpsychologin mit klinischer und evolutionärer Orientierung. Sie erhielt ihren Master-Abschluss an der Universität von Palermo in Klinischer Psychologie mit der Thesis "Nascita pretermine: ansia e stress genitoriale all’interno dei percorsi di sviluppo". Als Junior Psychologin der Italienischen Gesellschaft für Pädiatrische Psychologie angeschlossen und Doktorandin der "International School of Psychotherapy in the Institutional Setting" (SIPSI). Ihre Forschungsgebiete und Interventionen können in der Neuroentwicklung gefunden werden zur Beurteilung von Patienten mit typischer und atypischer Entwicklung (sowohl Erwachsene als auch Kinder), neurologischer Entwicklungsstörungen, spezifische Lernschwierigkeiten, Psychopathologie im Zusammenhang mit Frühgeburten und Risiko der Elternschaft. Gleichzeitig unterstützt sie soziale Eingliederungsprojekte in der Region Palermos zwischen Schulen und Krankenhäusern bewegen.



Gabriella Papadia è una Psicologa dell’infanzia ad orientamento clinico-evolutivo. Consegue la laurea magistrale presso l’Ateneo Palermitano in Psicologia Clinica dell’Arco di Vita con una tesi sperimentale dal titolo “Nascita pretermine: ansia e stress genitoriale all’interno dei percorsi di sviluppo” e abilitata alla professione di psicologo con iscrizione all’Ordine degli Psicologi della Regione Siciliana. Continua il suo percorso di ricerca sulla nascita prematura entrando a contatto con il Gruppo di Ricerca in Psicologia Pediatrica. Psicologa junior affiliata alla Società Italiana di Psicologia Pediatrica e specializzanda alla “Scuola Internazionale di Psicoterapia nel Setting Istituzionale” (SIPSI). I suoi campi d’interesse per quanto riguarda la ricerca e l’intervento si rintracciano nell’ assessment neuroevolutivo di soggetti con sviluppo tipico e atipico (adulti e bambini), disturbi del neurosviluppo, disturbi specifici dell’apprendimento, psicopatologia correlata alla prematurità, genitorialità a rischio. Contemporaneamente porta avanti progetti di inclusione sociale nel territorio palermitano muovendosi tra scuole e ospedali. >> weiter


(11.01.2017)

Ich wünschte, ich wäre nie eingestiegen,
Oh, was für ein Schlamassel,
Und jetzt der letzte Stand,
Die Liebe ist ein Spiel, bei dem es nur Verlierer gibt (Amy Winehouse)


Die sagen „Was Dich nicht umbringt, macht Dich stärker..." Ja sie sagen es immer, jedes Mal. Diese Phrase scheint immer alles ausbalancieren zu können. Dieses „Alles“ wo du dachtest, du könntest damit fertig werden und es in dir behalten, dieses Alles das im Sein eingeschlossen ist und das aus starken Emotionen, starken Gerüchen, aus tiefen Blicken, und Küsse aus der Ferne, die man kaum wahrnimmt, die so wirken als ob sie aus der Ferne geboren und in der Ferne sterben müssten, weil niemand sie verstehen oder sehen soll, aus Schlägen in den Magen, aus verstreutem in der Luft verteilten Glück, besteht. Dein „Ego“, das liebt, jenes das du nicht wusstest dass es auch so entstehen kann, kann dieses Alles nicht mehr in sich halten. Der Moment indem dieses Ego, das immer dieses Alles war, sich zurückverwandelt in das Es und das Überich....splittert es in tausend Teile und setzt sich über jede Grenze hinweg und nimmt verschiedene Formen an. Das verletzte Ego hat jetzt nur noch ein Ziel: zurückzukehren zum liebevollen und natürlich kämpfen mit den zwei anderen Instanzen, Ego(sich selbst) zu bleiben und es muss die Strukturen von Grenzen wiederorganisieren und sich wiederherstellen zu einem Alles integrierten, falls das möglich ist und soweit es die Kraft dazu hat. Die Mauern werden wieder aufgestellt, die Grenzen übernehmen wieder ihre Funktionen: das Geistige Gleichgewicht zu bewahren.



Sei sufficientemente forte?
Meravigliosamente: ferite dell’anima
una lettura psicoanalitica

vorrei non aver mai giocato
che casino abbiamo combinato
e adesso la montatura finale è che
l´amore è un gioco in cui si perde (Amy Winehouse)


Dicono che se non ti uccide ti fortifica … Sì, lo dicono, sempre, ogni volta. La frase adatta al momento giusto che sembra poter riequilibrare tutto. Quel “Tutto” che tu pensavi di essere in grado di contenere e gestire, quel tutto racchiuso nel Sé, fatto di emozioni forti, di odori nuovi, di sguardi profondi, di baci mandati da lontano, appena percepiti, come se da lontano dovessero nascere e come se così dovessero morire, perché nessuno doveva capire, perché nessuno doveva vedere, di pugni allo stomaco, di felicità diffusa e profusa nell’aria. Il tuo IO, quello che ama, quello che non sapevi potesse essere fatto anche così, non lo sa contenere più quel Tutto. Quel momento in cui l’IO che è sempre stato Tutto, torna ad essere Es e Super-Io a tratti … Si frammenta, va in mille pezzi, prevarica le censure ed acquista forme diverse. L’IO ferito adesso ha un solo obiettivo: tornare amorevolmente e naturalmente a lottare tra le altre due istanze, restare IO (se stesso) e deve riorganizzare la struttura delle censure e rigenerarsi, tornare un Tutto-integro, per quanto sia possibile, per quanto davvero abbia la forza di farlo. Si rialzano le mura, le censure riprendono ad avere la loro funzione: mantenere l’equilibrio psichico. >> weiter


IM GESPRÄCH MIT

Autor/in: GABRIELLA PAPADIA / DWP

(04.01.2017)

In unserer Interviewreihe "im Gespräch mit" stellen wir kurz die Autoren der Leitartikel vor.
Damit wollen wir unseren Usern die Möglichkeit geben, die Leitartikel auch aus einer anderen Perspektive heraus lesen zu können.


Diese Woche freuen wir uns ganz besonders Gabriella Papadia aus Palermo, Italien zu begrüßen:

Sie ist eine Kinderpsychologin mit klinischer und evolutionärer Orientierung. Sie erhielt ihren Master-Abschluss an der Universität von Palermo in Klinischer Psychologie mit der Thesis "Nascita pretermine: ansia e stress genitoriale all’interno dei percorsi di sviluppo". Als Junior Psychologin der Italienischen Gesellschaft für Pädiatrische Psychologie angeschlossen und Doktorandin der "International School of Psychotherapy in the Institutional Setting" (SIPSI). Ihre Forschungsgebiete und Interventionen können in der Neuroentwicklung gefunden werden zur Beurteilung von Patienten mit typischer und atypischer Entwicklung (sowohl Erwachsene als auch Kinder), neurologischer Entwicklungsstörungen, spezifische Lernschwierigkeiten, Psychopathologie im Zusammenhang mit Frühgeburten und Risiko der Elternschaft. Gleichzeitig unterstützt sie soziale Eingliederungsprojekte in der Region Palermos zwischen Schulen und Krankenhäusern bewegen.



Gabriella Papadia è una Psicologa dell’infanzia ad orientamento clinico-evolutivo. Consegue la laurea magistrale presso l’Ateneo Palermitano in Psicologia Clinica dell’Arco di Vita con una tesi sperimentale dal titolo “Nascita pretermine: ansia e stress genitoriale all’interno dei percorsi di sviluppo” e abilitata alla professione di psicologo con iscrizione all’Ordine degli Psicologi della Regione Siciliana. Continua il suo percorso di ricerca sulla nascita prematura entrando a contatto con il Gruppo di Ricerca in Psicologia Pediatrica. Psicologa junior affiliata alla Società Italiana di Psicologia Pediatrica e specializzanda alla “Scuola Internazionale di Psicoterapia nel Setting Istituzionale” (SIPSI). I suoi campi d’interesse per quanto riguarda la ricerca e l’intervento si rintracciano nell’ assessment neuroevolutivo di soggetti con sviluppo tipico e atipico (adulti e bambini), disturbi del neurosviluppo, disturbi specifici dell’apprendimento, psicopatologia correlata alla prematurità, genitorialità a rischio. Contemporaneamente porta avanti progetti di inclusione sociale nel territorio palermitano muovendosi tra scuole e ospedali.



DWP: Was brachte Sie dazu sich mit der Psychoanalyse zu beschäftigen, beziehungsweise mit Freud und seinen Errungenschaften? Cosa ti ha portato a occuparti di psicoanalisi, di Freud e dei suoi successi?

Gabriella Papadia: Man könnte es vielleicht als eine banale Geschichte betrachten, aber als Kind war ich von seinen Gedanken fasziniert, vor allem die Tendenz, in Kontakt zu treten und diese Behandlungsmethode (Heilen durch Sprechen) "outside the box" zu lernen. Die philosophischen und anthropologischen Einflüsse, die in seinem Denken auftauchen, bedeuten, dass sich die Psychoanalyse auch als menschliche, dem Menschen näher liegende Methode umsetzt. Potrebbe sembrare banale, ma sin da piccola sono stata attirata dal suo pensiero, soprattutto dalla tendenza ad acquisire ed imparare questo metodo di trattamento "fuori dagli schemi". (la cura attraverso la parola).Le influenze filosofiche ed antropoligiche che si riscontrano nel suo pensiero fanno sì che la psicoanalisi si configuri come un metodo di cura umano, più vicino alle persone.
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Sigmund Freud Museum SFU Belvedere 21er haus stuhleck kunsthalle
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