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Wien, 19.02.2018, 17:01   DEUTSCH / ENGLISH




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Leitartikel der Woche

“Auf Wiedersehen, Rainer”

Autor/in: Sabrina Zehetner (DWP)


(Auch diesmal steht unsere Journalistin unseren Usern im Forum wieder eine Woche lang für Fragen und Diskussionen zur Verfügung!)

"Ich bin Erinnerungen treu für immer, Menschen werde ich es niemals sein."

Die zahlreichen (1539!) und unterhaltsamen Briefe Freuds an seine Verlobte Martha Bernay erfreuen sich nach ihrer Veröffentlichung 2011 noch immer großer Beliebtheit. Sie beleuchten eine Seite Freuds, die so ganz und gar nicht der allgemeinen Vorstellung entspricht. Hier flirtet der sonst so ernste Psychoanalytiker, macht Komplimente und wirbt um die Zuneigung seiner Angebeteten.
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Kalender

 

Feuilleton

Ödipus im Weltall
Mögen die Vaterfiguren mit euch sein!

Autor/in: Sabrina Zehetner (DWP)

Auf den ersten Blick hat Star Wars wenig mit Psychoanalyse zutun. Allerdings sind Jedi auch nur Menschen und in diesem Fall zumeist recht schlechte elterliche Vorbilder. Leider ist Erwachsenwerden auch im Weltraum kein Kinderspiel. Die äußerst schwierigen Vater-Kind Beziehungen in Star Wars bieten ausreichend dramatischen Erzählstoff und so werden die Protagonisten, wie Shakespeares Hamlet, von der väterlichen Präsenz (oder dem Fehlen jener) in ihrem Leben nahezu verfolgt.
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Radio

„Wenn Du von einem Dieb träumst,..."

Autor/in: Omnia El Shakry


„Wenn Du von einem Dieb träumst, wirst du einen Gast bekommen.“
Bekanntes ägyptisches Sprichwort


Wenn der Traum ein Bilderrätsel oder ein Rebus ist, wie Freud uns erinnert, was ist dann der Status kollektiver Träume oder bekannter Sprüche? Das bekannte ägyptische Sprichwort "Wenn du von einem Dieb träumst, wirst du einen Gast bekommen", argumentierte Najib Badawi 1950, könnte tatsächlich mit der Psychoanalyse in Einklang gebracht werden. Indem Badawi das Sprichwort nach seiner Symbolik und seiner prädiktiven Kraft aufteilte, plädierte er für eine Anpassung der Freud’schen Methodologie in der Traumdeutung an das kollektive Unbewusste des Populären, das durch Mythen oder Sprüche ausgedrückt wird.
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Liebe als Projektion elterlicher Beziehungen

Autor/in: Arjet Pervizi


„Eine der Formen, in der sich die Liebe manifestiert, ist die sexuelle Liebe, die, wenn sie getrennt betrachtet wird, uns ein schlechtes Gefühl wahrer Befriedigung gibt.“-Sigmund Freud

"Liebe" als Konzept ist ein natürliches Phänomen, das die Stärke hat, den mentalen Zustand auf unterschiedliche Weise zu verändern, was viele Menschen gewöhnlich angesichts der Stärke dieses Einflusses versuchen zu begrenzen oder zu kontrollieren. In einem weiteren Zusammenhang sah Freud "Liebe" als einigende Kraft, die für die Entwicklung einer Zivilisation wesentlich ist. Obwohl er, in diesem breiteren Kontext, radikale Diskrepanzen zwischen der natürlichen Rolle und der Bedeutung der Liebe, um Zivilisationen zu bilden, identifizierte.
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Schritte hin zu einer philosophischen Psychiatrie (und wie die Psychoanalyse dabei helfen könnte)

Autor/in: Jose Maanmieli


Zusammenfassung: Ich biete hier meine Überlegungen über den aktuellen Stand und die Zukunft der Psychiatrie ausgehend von der letzten Internationalen Konferenz für Psychiatrie und Philosophie an, die in Madrid (November 2017) veranstaltet wurde. Diejenigen, die die philosophische Natur der Psychiatrie ernst nehmen, sind empfindlicher für das anhaltende Gefühl der Frustration, durch die Pattsituation in der sie steckt. In der Tat haben einige offen ihre Frustration ausgedrückt.
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Rätsel

Wo. 06/2018




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News


Der Podcast von der letzten Radiosendung ist verfügbar!

Das Tabu



Freud bezeichnet in seinem Werk „Totem und Tabu“ (1913) bereits eine etymologische Begriffserklärung als schwierig. So entstamme das Wort Tabu aus dem polynesischen Sprachraum, allerdings fehle uns der damit bezeichnete Begriff.
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Das Ego und die Psychopathologie- Le moi et la psychopathologie



Ich erkannte die Bedeutung der psychoanalytischen Theorie für viele Menschen, die versuchen, die Geisteswissenschaften von dieser Perspektive aus zu studieren, und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, ein theoretisches Buch zu schreiben, das weit verbreitete Begriffe erforscht: das Ego, die Neurose, die Psychose, Perversion, Inversion.
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Souleymane und die Geschichte des verwandelt Wiedergeborenen (Teil I)



Prolog
Dieser Essay ist 2011 im Anschluss an einen mehrwöchigen Aufenthalt in Mali/Westafrika entstanden.
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Psychoanalyse online? Eine Kurzübersicht zur aktuellen Praxis und dem Stand der Forschung



Die Nutzung des Internet ist in die täglichen Lebensabläufe von weiten Teilen der Gesellschaft integriert und beeinflusst nicht nur soziale Beziehungen, sondern auch ...
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Meine Beziehung zu Anna Freud


von Jeffrey Moussaieff Masson

Für kurze Zeit schien es, als ob ich eine große Zukunft in der Psychoanalyse hätte: Durch meine Freundschaft mit dem formidablen Kurt Eissler, wurde mir eine Position in den Freud Archiven angeboten.
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Warum immer noch und wieder Freud?


von Thomas Aichhorn

Es ist wahrlich erfreulich, dass es von nun an ein Onlinemagazin mit dem Namen „Der Wiener Psychoanalytiker“ geben wird.
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Sigmund Freud Plüschschlapfen




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