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(17.08.2016)
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Die Idee, dass ein Teil unseres subjektiven Persönlichen Leben unbewusst verläuft, oder dass da sogar ein verborgener Bereich im Bereich unserer Psyche, welche in der westlichen Kultur in Wien vor ein bisschen mehr als einem Jahrhundert eingeführt wurde, ist seitdem größtenteils akzeptiert worden. Nur sehr wenige andere Auffassungen gaben Anlass zu so vielen Kontroversen und Debatten in den letzten hundert Jahren, sei es über die Art und Weise wie wir Wissen über das Unbewusste erlangen, über die Beziehung des Unbewussten zu anderen Schichten der Psyche, über die Beziehungen, die es zu den körperlichen und organischen Prozessen hat, oder einfach über die richtige Methode das Unbewusste zu konzipieren.

Es ist weitgehend bekannt, dass sich Freuds Annäherung an das Problem während der Entwicklung seiner Arbeit veränderte. Darüber hinaus haben die nachfolgenden Generationen von Psychoanalytikern, andere Psychiater und Theoretiker darüber diskutiert und viele verschiedene Wege erforscht um Freuds Ideen weiter zu verstehen. Im vorliegenden Zusammenhang erfahren wir eine relative Öffnung in der psychoanalytischen Praxis gegenüber anderen Methoden und umgekehrt eine Öffnung anderer Schulen gegenüber psychoanalytischen Problemen und Konzepten. Beispielsweise findet im deutschen Raum, eine sehr interessante Debatte statt, wo es um das Verständnis der beiden Dimensionen des Unbewussten geht, der ersten, klassischen Freudianischen Dimension, die des "vertikalem" Unbewussten in Bezug der mehr oder weniger verborgenen Erinnerungen des Individuums und die der zweiten Dimension, die des "horizontalem" Unbewussten in Bezug auf den Resonanzraum in Beziehungen zwischen zwei Menschen [Vgl. Michael B. Buchholz and Günther Gödde, Unbewußtes (Gießen, Psychosozial Verlag, 2011)]. In der therapeutischen Beziehung ist die Frage, die beiden Dimensionen zu artikulieren, das heißt über die Geschichte des Patienten zu gehen und dabei eine Empfindlichkeit gegenüber seinen/ihren bedeutungsvollen Bewegungen und Ausdrücke in der lebendigen Gegenwart der therapeutischen Begegnung zu verwenden....



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