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(27.07.2016)
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Intersubjektivität in der Psychoanalyse

Infolge der Auseinandersetzung mit der Theorie und Technik der Psychoanalyse bin ich auf die „Theorie der Intersubjektivität“ gestoßen, die mich näher an mein Ziel brachte. Ich möchte einen kleinen Einblick ermöglichen. Eine Definition, die ich gelungen finde, rückt den Patienten und Analytiker in den Mittelpunkt des Verstehens und zeigt, dass „die Psychoanalyse Phänomene zu erhellen versucht, die innerhalb eines spezifischen psychischen Feldes auftauchen, welches durch die Überschneidung zweier Subjektivitäten – der des Patienten und der des Analytikers - konstituiert wird“ (Atwood und Stolorow in Donna M. Orange at al. 2001, 11).

Subjektivität wird in der Theorie der Intersubjektivität vorausgesetzt. Präziser gesagt, geht es um zwei oder mehrere unterschiedliche Subjektivitäten und die Wechselwirkung zwischen diesen (vgl. Donna M. Orange at al. 2001,11). Es geht darum, zu verstehen, dass wir nur innerhalb des intersubjektiven Feldes psychoanalytisch arbeiten und verstehen können, das heißt, wir „müssen die Theorie, die Vorurteile und Grundannahmen überprüfen, die unsere eigene Subjektivität prägen“ (Donna M. Orange at al. 2001, 13). Es wird die Ansicht vertreten, “daß sich relationale Kontexte wechselseitig konstituieren: Wie Literaturtheoretiker manchmal sagen, erschafft der Schriftsteller den Leser, und der Leser läßt den Schriftsteller entstehen“ (Donna M. Orange at al. 2001, 13)....



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