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(03.02.2016)
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Künstliche Intelligenz (KI) ist die größte potentielle Bedrohung der Menschheit. Diese Angst wurde in den letzten Monaten durch die Aussagen bekannter Opinion Leader medial verbreitet. Prominente Persönlichkeiten wie Stephen Hawking (6), Elon Musk (5), Bill Gates (7), sowie renommierte Neurowissenschaftler und Philosophen warnen vor dem potentiellen Untergang der Menschheit. Milliarden werden investiert, um das superintelligente „Menschenkind“ unter Kontrolle zu halten.

Droht der Menschheit tatsächlich der Vatermord? Worin liegt die psychologische Bedeutung dieser Ängste? Und welche Folgen können diese auf die „Erziehung“ haben?


Künstliche Intelligenz als bedrohliches Kind des Menschen

Als das Orakel von Delphi Laios, dem König von Theben, prophezeite, sein eigener Sohn würde ihn töten und seine Mutter heiraten, ließ er seinem später Ödipus getauften Sohn als Säugling die Beine zertrümmern und in der Wildnis aussetzen. Als dieser viele Jahre später ohne zu wissen, dass es sein Vater war, Laios auf offener Straße erschlug, erfüllte er die Prophezeiung.

Es erscheint wie ein seltsamer philosophischer Treppenwitz: Gerade jetzt, da die Menschheit dem Anschein nach kurz davor zu stehen scheint, ein neues Wunder-Orakel zu erschaffen – in Form einer KI, die sich selbst zur übermenschlichen Superintelligenz reprogrammieren und optimieren soll, welche letztlich Bewusstsein entwickeln könnte - verfällt sie in große Angst, dieses digitale „Menschenkind“ würde ihren Untergang einläuten – den seines eigenen Erzeugers....





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