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(09.09.2015)
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Im Jahr 2001, als ich anfing meine private psychiatrische Praxis in New York City aufzubauen, wurde ich mir des Paradoxons bewusst, dass ich die meiste Zeit mit vielen Leuten interagierte, aber das Gefühl hatte, eigentlich in Isolation zu arbeiten. Etwa zur gleichen Zeit, nach einem lang gehegten Wunsch mich kreativ auszudrücken, wandte ich mich meiner anderen Leidenschaft zu, der Fotografie, um ein spontanes, künstlerisches Gegengewicht zu meiner stark strukturierten klinischen Arbeit zu ermöglichen. Ich belegte Kurse am „International Center of Photography“, engagierte einen fotografischen Supervisor, der mir dabei half meine technischen Fähigkeiten zu verbessern, und machte mich auf die Suche nach einem langfristigen Projekt. Ich fand fotografische Bücher über Künstler und Schriftsteller in ihren Ateliers, aber ich konnte keine fotografische Dokumentation über Therapeuten in ihren Praxisräumen finden. Diese Entdeckung entzückte mich, da es eine ganz neue Idee war.

Ich begann damit meine Freunde und Kollegen zu fragen, ob ich sie in ihren Büros fotografieren dürfte und sie willigten mit Freuden ein. Die Foto-Sitzungen waren für beide Seiten sehr angenehm, und bald war ich auf der Suche nach mehr. Von Anfang an war mein Ziel, einen Bilderband zu schaffen, auf den nicht nur Profis, sondern auch die an Psychologie Interessierten, also Laien ansprechen würden. Ich hatte auch beschlossen, die sich entwickelnde Vielfalt unseres Feldes zu erkunden und beschloss eine breite Palette von Praktizierenden der verschiedenen Schulen und Orientierungen zu erfassen - von bekannten Koryphäen zu motivierten Auszubildenden. Wie sich der Kreis von Therapeuten, die ich fotografierte, erweiterte, wurde ich neugierig auf die größere Gemeinschaft. Wir sind alle, durch unseren Wunsch den Geist und die Seele zu heilen, vereint, aber was sind unsere Unterschiede? Und was, wenn überhaupt, haben wir gemeinsam, außer der Behandlung unserer Patienten?...





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