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(12.08.2015)
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Der Traum beschäftigt Menschen seit Jahrhunderten – egal, ob es der Glaube an göttliche Eingebungen und Zukunftsvisionen ist, oder, wie es Freud sagt, ´der Königsweg zur Erkenntnis des Unbewussten‘. Die nächtlichen Traumbilder beeinflussen unser Leben.

Vor allem in der Psychoanalyse sind die Deutung und das Verständnis von Traumbildern zentrale Werkzeuge. Die innerpsychischen Prozesse, die an der Erschaffung und Gestaltung der Träume beteiligt sind, haben – auch wenn sie die eigentliche Bedeutung oft verschleiern – einen Sinn.

Einer, der der Funktion und der Entschlüsselung des Traumes einen Teil seines Lebenswerkes widmete, war Sigmund Freud, dessen Anfangs verkannte und abgelehnte Schriften mittlerweile die Grundlage jeglicher Forschung des Phänomens bilden.


Freuds Traumdeutung

In seinem umfassenden Werk ‚Die Traumdeutung‘ führt Freud erstmals wesentliche Elemente der Psychoanalyse zusammen. Besonders hervorzuheben sind hier seine Theorien über das Unbewusste sowie die Bewusstmachung verborgener Konflikte als therapeutische Methode.

Er postuliert, dass der Traum kein somatisches, sondern ein psychisches Phänomen und somit eine Leistung und Äußerung des Träumers sein muss. Zur Auflösung der Frage nach dem Sinn des Traumes bedient er sich also der Analyse und fragt den Träumer nach seiner subjektiven Bedeutung.

Um die oft wirren, unverständlichen Bilder der Träume zu erklären, führt er die Begriffe manifester Trauminhalt – also der Traum, wie er in Erinnerung geblieben ist – und latenter Traumgedanke – das durch die Psychoanalyse hervorgebrachte, zugehörige Material – ein. Die Umwandlung des latenten Traumgedankens in den manifesten Trauminhalt, zum Beispiel durch Verdichtung, Verschiebung und Symbolisierung, bezeichnet Freud als Traumarbeit....



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