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(11.02.2015)
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Meine Überlegung ist ein Rückblick auf das, was Freud als Ursprung von Scham und Schuld in dem Mythos „die Tötung des Vaters“ durch alle seine Werke aber besonders in Totem und Tabu und Das Unbehagen in der Kultur anführte. Ich frage nur, ob Freud die Grundlage seines Verständnisses nicht zu stark auf der Blindheit der zeitgenössischen Wissenschaft legt, die auf dem starken menschlichen Verlangen basiert, Menschen und Natur voneinander  trennen zu wollen. In Totem und Tabu argumentiert Freud, dass der Ursprung zur Bildung der menschlichen Psyche, durch die Psychoanalyse und das Lesen über Mythen, Religion, Pathologie, Biologie und zeitgenössische Anthropologie vom späten 19. und 20. Jahrhundert (1) zugänglich gemacht werden kann. Dies hat zu einer Überfütterung von einer ganzen Reihe von psychosozialen Interpretationen von Tierstudien geführt, welche sich zu sehr auf Domination, Funktionalität, Verwandtschaft (wie moderne Familiengrößen) und Scham beziehen, wie z. B. die Interaktion zwischen dem Mensch und seiner Umwelt: der Natur. Für das Konzept des Verlangens bedeutet das ein „natürliches“ Verhalten der Aggression und Destruktion, das durch Scham/Kultur erst gezähmt werden muss, um eine neue „Natur“ zu formen. (Die Voraussetzung für das Hauptargument von Das Unbehagen in der Kultur).

Der Mythos von den „Söhnen, die den Vater töten“ ist von mehreren Quellen aufgegriffen, aber am wichtigsten finde ich, dass Freud sich von Darwin und J.J. Atkinson (Freud 19) die Hypothese des „Urzustands der menschlichen Gesellschaft“ ausgeborgt hat. Eine Hypothese, die eine, zu der Zeit weit verbreiteten Theorie unterstützt, ist das eine normale Struktur in der Tierhierarchie, so aussieht, dass ein Alpha- Männchen die Familie/Herde dominiert. (2) Diese Theorie kam zustande beim Studieren von Affen, Pferden, Vieh, Menschenaffen, Hühnern und fast allen größeren Säugetieren, die in Herden oder in der Horde leben. Diese hoch konkurrenzfähige Interpretation von Darwins Evolution wird zu Studien von Mythen des Ursprungs im griechischen und christlichen Gedanken und in anthropologischen Studien von Stammesgesellschaften verglichen....



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