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Felix Salten und Sigmund Freud

Autor/in: Désirée Prosquill

(28.01.2015)
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Liebe Leser!

Aus terminlichen Gründen, war es Prof. Alfred Pritz leider bis heute nicht möglich seinen Artikel freizugeben. "Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben!"
DER WIENER PSYCHOANALYTIKER erlaubt sich daher Ihnen als Ersatz einen Artikel seiner Herausgeberin Désirée Prosquill anzubieten.
Wir hoffen Sie sind nicht zu sehr enttäuscht und können Sie mit unserer Planänderung auch erfreuen.
Im Folgenden können Sie nun über die Beziehung zwischen Felix Salten, dem Autor von "Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde", und Sigmund Freud lesen.
Selbstverständlich wird auch dieses Mal die Autorin für eine Woche im Forum für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen.

Mit freundlichen Grüßen
DWP



Felix Salten und Sigmund Freud


Jener Artikel, den Felix Salten in der Neuen Freien Presse vom 1. Jänner 1925 schrieb, ist chronologisch betrachtet der erste Beweis, dass Salten von Sigmund Freud mit Sicherheit wusste und zumindest im Groben Kenntnis von seiner Lehre hatte.

„Wenn später einmal Weltgeschichte nicht nach den blutigen Kriegen, sondern nach den geistigen Leistungen der Völker geschrieben wird, muß es geschehen, daß man weder die Marneschlacht noch die Schlacht von Tannenberg, sondern die Lehre Freuds, die Theorie Einsteins, die Forschungsergebnisse Steinachs, die Erfindung des Insulins als große Siege preist. Dann wird man an solchen Erkenntnissen, wird an Errungenschaften, wie am Flugzeug oder am Radio, das Wachstum der menschlichen Macht messen, wird an solchen Ereignissen die Historie der Menschheit erzählen. Dann wird man das erste Viertel des zwanzigsten Jahrhunderts getrost eine große Zeit nennen dürfen, wird mindestens sagen können, es sei der interessante Auftakt eines neuen, großartigen Zeitalters gewesen.“ {Salten, Felix: in: NFP vom 1.1.1925, S. 2. Morgenblatt.}

Auch wenn Beverley Driver Eddy in ihrem Buch ohne weitere Begründung angibt, dass Salten nur ein „passing interest“ {Eddy, Beverley Driver: Felix Salten: Man of Many Faces. 2010 Ariadne Press. S. 152.} an der Freudschen Lehre hatte, so belegt diese Textstelle trotzdem, wie hoch Felix Salten die Lehre Freuds damals einschätzte, sodass er diese sogar in der Reihung der „modernen Wunder“ an erster Stelle anführte....



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