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Wien, 18.08.2017, 03:13   DEUTSCH / ENGLISH




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Kalender

Diese Rubrik kann von Universitäten, psychoanalytischen Vereinen, Verlagen, Auktionshäusern und Museen genützt werden, um auf ihre Psychoanalyse relevantes Programm aufmerksam zu machen. So soll es für unsere internationalen User schneller möglich sein, zu erfahren, wann und wo der nächste Kongress, die nächste Tagung, Versteigerung oder Buchpräsentation stattfindet. 

Falls wir Ihr Interesse wecken konnten, für weitere Informationen bitte Email an: kalender@derwienerpsychoanalytiker.at



PLAY at the Freud Museum London

19.07.2017 - 10.09.2017

öffentlich
Veranstalter: Freud Museum London
Veranstaltungsort: Freud Museum London
20 Maresfield Gardens
Hampstead

NW3 5SX London
Vereinigte Königreich
>> Webseite

AUSTELLUNG

‘It is only in playing that the individual child or adult is able to be creative and to use the whole personality, and it is only in being creative that the individual discovers the self.’  - Donald W. Winnicott

We all play. We all need play. Play is at the core of development, of creativity, of mental health. It is a source of fun, a way of dealing with anxieties, of creating something new, of building relationships. It helps to define who we are and what we can do.

Using storytelling, art works, oral histories and interactive games, this exhibition will explore play and its many meanings in psychoanalysis. It will look at play in the work of Sigmund and Anna Freud and other key figures, both in psychoanalytic history and today. It also aims to entice people of all ages to play at the Freud Museum, with an open invitation: Come and play!


Exhibition kindly supported by Kings College London

20th ISPS Congress

30.08.2017 - 03.09.2017

öffentlich
Veranstalter: ISPS - The International Society for Psychological and Social Approaches to Psychosis
Veranstaltungsort: University of Liverpool
1 Brownlow St
L69 3GL Liverpool
Vereinigte Königreich
>> Webseite

ENGLISCH

Welcome letter

Can a conference be a catalyst for change? It is exactly this wish that inspired the title and theme of the 2017 ISPS international congress.

Sadly this is a wish born out of frustration. Attitudes, practices and services too often seem barely touched by the steadily developing understanding of psychological and social aspects of psychosis and of what is helpful for people who experience it. So we aim for this conference to be not only about the valuable sharing of new research, ideas and developments, but also, as in the title, about making real change happen. The large number of organizations who have given their support to this conference can be seen here.

We are delighted to be meeting in the exciting city of Liverpool. Carl Jung saw it as ´the pool of life´ and we hope its rich heritage (not just football and music!) will make it an energizing setting for a conference thinking about change. Information about the conference social programme, including canapes at the Cavern Club and an evening aboard the ferry ‘cross the Mersey, can be found here http://www.isps2017uk.org/registration and also take a look at these ideas for other things to do in Liverpool..

Delegates at previous international conferences have often commented on how ISPS events stand out. They point to the unique mix of opportunities not only to learn from high quality presentations, but also to join a rich dialogue between people with a wealth of experience and expertise, a fertile mix of professionals from a wide range of disciplines, and people whose experience and expertise comes through personal experience of psychosis.

ISPS conferences have also traditionally been warm and welcoming gatherings, where people go away feeling inspired and reinvigorated. We hope this one will be no exception and look forward very much to welcoming you to Liverpool in August 2017.

Alison Summers, Chair of ISPS 2017 organizing committee

Jan Olav Johannessen, Chair of ISPS

Die Psychoanalyse des Narzissmus und die paradoxale Übertragung

01.09.2017 20:30 - 22:15

öffentlich
Veranstalter: PSZ - Psychoanalytisches Seminar Zürich
Veranstaltungsort: PSZ - Psychoanalytisches Seminar Zürich
Quellenstrasse 25
8005 Zürich
Schweiz
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Die Psychoanalyse des Narzissmus und die paradoxale Übertragung

René Roussillon beschäftigt sich mit „Grenzsituationen“ der psychoanalytischen Praxis und den sogenannten „Grenzfall“-
Patienten. Dies sind Menschen, die in ihrer frühen Entwicklung kein geeignetes Primärobjekt zur Verfügung hatten und deren Symbolisierungsfähigkeit eingeschränkt ist. Das sich daraus entwickelnde narzisstisch-identitäre Leiden führt zu ganz
besonderen Behandlungssituationen.
In der Übertragung entsteht eine paradoxe Situation. Die Arbeitsfähigkeit des Analytikers wird in Frage gestellt und blockiert bis hin zur Lähmung seiner Denkfähigkeit. Das Deutungsangebot wird vom Analysanden als Angriff erlebt, es stösst auf völliges Unverständnis. Das Problem der Deutung von psychischen Inhalten verschiebt sich auf das Problem des Denkens und des
psychischen Raums an sich. Innerhalb der Beziehung des analytischen Paares herrscht psychische Verwirrung vor. Der analytische Raum wird überschwemmt von nicht symbolisierten, nicht repräsentierten und psychisch nicht angeeigneten, nicht subjektivierten Erfahrungen. Realitätsurteil und Existenzurteil werden vom Analysanden widersprüchlich erlebt, die Grenzen
zwischen Vorstellung und Realität, zwischen innen und aussen, Ich und Nicht-Ich, Subjekt und Objekt verschwimmen. Es entwickelt sich eine „delirante“ Übertragung, die den Analytiker in eine double bind Situation versetzt. Anstatt den Subjektivierungs-Prozess zu erweitern, riskieren seine Deutungen die Subjektivität des Analysanden zu disqualifizieren.
René Roussillon zeigt uns, wie wir diese paradoxe, „verrückte“ und bedrohliche Situation nutzbar machen können für den psychoanalytischen Prozess. Wie mit der psychischen Wirklichkeit der deliranten Übertragung umgehen, ohne den Prozess zum Abbruch zu bringen? Wie der halluzinatorischen Reaktivierung der frühen Traumatisierungen begegnen?
René Roussillon versteht dieses delirante Geschehen in der Übertragung als Folge von frühen Traumatisierungen in der Beziehung zum Primärobjekt, das als unzuverlässig, unerreichbar, chaotisch, verrückt erscheint. Es kann dem Ich nicht die notwendige Grundsicherheit für psychischen Wachstum anbieten. In der deliranten Übertragung zeigt sich die ganze Problematik
dieser frühen Traumatisierung, die die Entwicklung einer narzisstisch-identitären Problematik notwendig machte. Der Kern der historischen Wahrheit (Freud, 1985) muss von seinen aktuellen Bezügen befreit werden. Nur so kann das delirante Geschehen verstanden werden, das sich als Aktualisierung in der deliranten Übertragung, in der reaktivierten Halluzination der Übertragung
zeigt.
Mit dieser Fragestellung wird sich René Roussillon in seinem Referat beschäftigen.

René Roussillon ist Psychoanalytiker und war Professor für klinische Psychologie und Psychopathologie an der Universität Lyon 2. Er ist Ausbildungsanalytiker der „Societé psychanalytique de Paris“ (SPP). René Roussillon ist verankert in Tradition der Französischen Psychoanalyse und versucht die Freudsche Metapsychologie mit Winnicotts klinischer und theoretischer Orientierung zu verbinden.

SEMINAR: TRIEB, KÖRPER, SEGREGATION, OPFER

08.09.2017 - 10.09.2017

öffentlich
Veranstalter: Neues Lacan´sches Feld Österreich
Veranstaltungsort: Praxis Magda Sorger-Domenigg
Josefstädter Straße 69/5
1080 Wien
Österreich
>> Webseite

3 - tägiges klinisches Seminar

mit Avi Rybnicki

Kosten: € 250,- (zuzüglich Unkostenbeitrag für Raummiete und Verpflegung)
Koodinator: Markus Zöchmeister

Anmeldung an markus.zoechmeister@gmx.at 
Literaturangaben werden rechtzeitig zugesendet

Selbst / Portrait

09.09.2017 - 21.09.2017

öffentlich
Veranstalter: Verein Kunst, Psychoanalyse und Kultur mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und des Psychoanalytischen Seminars Zürich
Veranstaltungsort: Theater der Künste
Gessnerallee 13
8001 Zürich
Schweiz
>> Webseite

Das Selbst / Portrait als Versuch einer Identitätsbildung gibt es nicht nur als Bild, ebenso als Erzählung, als Bewegung und Geste, als Namen und als Spur. So mannigfaltig seine Erscheinungen sind, so prekär ist sein Status – und umso dringlicher die Forderung nach Eindeutigkeiten und klaren Definitionen und Grenzen. Diese Veranstaltung will dieser Dynamik des Selbst und seiner Bildungen im Austausch und in der Auseinandersetzung von unterschiedlichen Beiträgen aus Psychoanalyse, der Naturwissenschaften, der Philosophie und den Künsten nachgehen.

Verein Kunst, Psychoanalyse und Kultur
Der Verein Kunst, Psychoanalyse und Kultur bezweckt die Initiierung, Konzeption und Durchführung von interdisziplinären Projekten und Anlässen, die relevante gesellschaftliche Fragestellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zugänglich machen und eine vertiefte systemische Auseinandersetzung ermöglichen. Durch die Vernetzung und Vermittlung verschiedener Kultursparten, Naturwissenschaften, der Philosophie und Psychologie eröffnet er neue Zugänge und Interaktionsmöglichkeiten. Die Gründungsmitglieder sind die nachfolgend erwähnten Personen.

Olaf Knellessen
Dr. phil., Psychoanalytiker in eigener Praxis in Zürich, Mit-Initiant und Mit-Organisator des interdisziplinären Preises des Psychoanalytischen Seminars Zürich The Missing Link, Vortrags- und Dozententätigkeit, Mit-Organisator verschiedener Tagungen und Veranstaltungen im Bereich von Psychoanalyse, Kunst und Kultur, zahlreiche Publikationen in diesem Bereich, gerade ist im Seismo-Verlag das Buch Mode und Moden erschienen.

Claudia Maria Lehner
Künstlerin, Atelier in Winterthur, Einzel- und Gruppenausstellungen, kuratorisches Engagement in verschiedenen Kunsträumen und Lehrtätigkeit in gestalterischen Ausbildungen.

Raphael Perret
MAS Szenografie, Künstler mit Atelier in Zürich und Ausstellungen im In- und Ausland. Beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von physischen und virtuellen Räumen sowie dem Schliessen von Kreisläufen z.B. in einer vertieften Auseinandersetzung mit Elektroschrott.

Giaco Schiesser
Prof., Professor für Kultur- und Medientheorien und Direktor des Departements Kunst & Medien an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK); Gastprofessor für künstlerische und wissenschaftliche Promotionen an der Kunstuniversität Linz und Mitglied des Executive Board der Society for Artstic Research (SAR).

Bohdan Stehlik
ist neben seiner künstlerischen Tätigkeit seit 2000 Dozent an der Haute École d’Art et de Design Genève (HEAD) und Gastdozent an verschiedenen Schweizer Hochschulen. Seit 2006 entstehen hauptsächlich Werke in Zusammenarbeit mit Una Szeemann.
Gruppen- und Einzelausstellungen u. a. Museo Cantonale d’Arte Lugano, Lyon Biennale of Contemporary Art, CAC Vilnius, Contour Biennale Mechelen, Landesgalerie Linz.

Una Szeemann
ist nebst ihrer künstlerischen Tätigkeit auch bei Publikationen und in kuratorischen Projekten involviert. Seit 2006 entstehen hauptsächlich Werke in Zusammenarbeit mit Bohdan Stehlik. Vorträge, Seminare und Gastdozenturen an verschiedenen Kunsthochschulen im In- und Ausland.
Gruppen- und Einzelausstellungen u. a. Manifesta 11, Museo Cantonale d’Arte Lugano, 21er Haus Wien, Nam June Paik Art Center Korea, Lyon Biennale of Contemporary Art, La Biennale di Venezia.

Forum: Die Angst vor dem Fremden - Aussonderung oder Diskurs

09.09.2017 18:00

öffentlich
Veranstalter: Neues Lacan´sches Feld Österreich
Veranstaltungsort: Brotfabrik Wien - Ankersaal
Absberggasse 27
Stiege 3
3. Stock
1100 Wien
Österreich
>> Webseite
Forum: Die Angst vor dem Fremden - Aussonderung oder Diskurs

mit Jacques-Alain Miller
Lilia Mahjoub(Präsidentin der New Lacanian School)

Eine Grußbotschaft des Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen

RADIO: UNBEWUSST - die Lust am freien Sprechen

13.09.2017 20:00

öffentlich
Veranstalter: Radio Orange 94.0

Wien
Österreich
>> Webseite

Willkommen zur ersten psychoanalytischen Radiosendung live aus Wien!

UNBEWUSST- die Lust am freien Sprechen, auf Radio Orange 94.0 danach an jedem Zweiten Mittwoch im Monat. Die Sendungen können HIER jederzeit nachgehört werden.

Der Mittwochs Salon Gruppen-Psychoanalyse und Gesellschaft

13.09.2017 20:00

öffentlich
Veranstalter: ÖAGG Fachsektion Gruppenpsychoanalyse und des Café Korb
Veranstaltungsort: Café Korb, Artlounge
Brandstätte 9
1010 Wien
Österreich
>> Webseite
WERKBLATT. Zeitschrift für Psychoanalyse und Gesellschaftskritik

Vor mittlerweile 33 Jahren hatte sich das Redaktionsteam des WERKBLATT folgender Zielsetzung verschrieben: „Die kontinuierliche Publikation kritisch-psychoanalytischer Auseinandersetzung in all ihrer Themenvielfalt – gegen den Strich und vor allem »Jenseits der Couch«." (K. Fallend)
Dieser Ansatz verbindet das WERKBLATT mit dem Anliegen unseres gruppen-psychoanalytischen Salon und so freue ich mich, diesmal Karl Fallend, der sich über all die Jahre für die Gesamtkoordination des WERKBLATT verantwortlich zeichnet, sowie Helmut Dahmer, den langjährigen leitenden Redakteur der psychoanalytischen Zeitschrift „Psyche“, ankündigen zu dürfen.

Im Editorial, das Werner Kienreich 1984 für die erste Ausgabe des Werkblatt verfasste, formulierte er das heute noch gültige Anliegen des WERKBLATT:

„Der Salzburger Verein »WERKSTATT für Gesellschafts- und Psychoanalyse« dessen WERKBLATT Sie in Händen halten, ist ein loser Zusammenschluß zur Pflege kritisch-sozialer Tradition in der Wissenschaft.

Entstanden aus den sonst eher frurchtlos gebliebenen Querelen um die universitäre Nachfolge des Psychoanalytikers Prof. Dr. lgor A. Caruso am Institut für Psychologie der Universität Salzburg entwickelt die zunächst studentische Initiative durch Aktivitäten in den Bereichen Wissenschaft, Kultur und sozialer Praxis zusehends ein Standbein abseits der Hochschule.
Das Abseits, als sicherer Ort begriffen, beinhaltet die Chance jenseits der Spurrillen von Achterbahnen vorherrschende Denk- und Handlungsmuster andere, oft anstrengendere, unbequemere, ‘wilde’ Wege zu versuchen, um über die Analyse bewußtloser Praxis einen Beitrag zu individueller und gesellschaftlicher Selbstaufklärung zu leisten.

Wir versuchen dabei auch aus der Geschichte der Psychoanalyse zu lernen, die ja bekanntlich ihre gesellschaftliche Anerkennung mit dem weitgehenden Verzicht auf ihren kulturrevolutionären Gehalt bezahlt hat.
Noble, als ‘rein’ mißverstandene, wissenschaftliche Selbstbeschränkung führte dort zu folgenschwerer Selbstverstümmelung in Theorie und Praxis.
Im heutigen geschäftigen sozialwissenschaftspolitischen Alltag scheint in weiten Bereichen die Suche nach Wahrheit längst der machtorientierten Anpassung gewichen zu sein. Zunehmend macht sich in weiten Kreisen der Gesellschaft ein Unbehagen an dieser Entwicklung breit.

Mit der Herausgabe des WERKBLATTes haben wir Ihnen und uns ein Forum geschaffen, um Vorträge unserer Gäste, sowie Produkte eigener Kopfarbeit in ansprechender Form einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“

Zu unseren Gästen:
Helmut Dahmer, Prof. Dr., Soziologe und Autor, studierte Soziologie und Philosophie bei Plessner, Adorno und Habermas. Von 1968 bis 1992 war er leitender Redakteur und einer der Herausgeber der psychoanalytischen Monatszeitschrift „Psyche“. In den 80er Jahren gehörte er zum Gründungsbeirat des „Hamburger Instituts für Sozialforschung“. Bis 2002 lehrte er Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Unter seiner Schirmherrschaft erscheint eine mehrbändige Ausgabe von Schriften Leo Trotzkis. Gegenwärtig lebt er als freier Publizist in Wien.

Unter der Vielzahl seiner Publikationen befinden sich einige wichtige Werke zur Psychoanalyse, unter anderem:
„Analytische Sozialpsychologie – Texte aus den Jahren 1910-1980“, 2 Bände.
„Die unnatürliche Wissenschaft. Soziologische Freud-Lektüren.“
„Pseudonatur und Kritik. Freud, Marx und die Gegenwart.“

Karl Fallend, Univ.Doz. Dr., Sozialpsychologe am August-Aichhorn-Institut für Soziale Arbeit in Graz und lebt als freiberuflicher Wissenschaftler in Wien. Seit 1984 Mit-Herausgeber des "WERKBLATT. Zeitschrift für Psychoanalyse und Gesellschaftskritik"; Mitherausgeber der "Schriftenreihe zur Geschichte der Sozialarbeit und Sozialarbeitsforschung" (s. link unten).

Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Psychoanalyse, Psychologie und Menschenrechte und Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Zuletzt:
"Unbewusste Zeitgeschichte. Psychoanalyse-Nationalsozialismus-Folgen" (2016) - siehe:
http://www.loecker-verlag.at/sites/dynamic.pl?sid=&action=shop&item=497&group=31
sowie die Schriftenreihe: „Zur Geschichte der Sozialarbeit“:
https://www.youtube.com/watch?v=PJR5Ab_lV6o

Moderation: Florian Fossel, Psychoanalytiker und Gruppenanalytiker.
Der Mittwochs Salon ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs zu gesellschaftsrelevanten Themen, Veränderungen, Konflikten und Herausforderungen im menschlichen Zusammenleben. Geladen werden GruppenpsychoanalytikerInnen, PsychoanalytikerInnen, VertreterInnen verschiedener Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, KünstlerInnen und Kulturschaffende.

An Introduction to Anti-Oedipus: Chris Oakley in conversation with Ed Thornton

14.09.2017 19:00

öffentlich
Veranstalter: The SITE for Contemporary Psychoanalysis
Veranstaltungsort: Draper Hall
Hampton Street junction with Newington Butts (next to the Santander bike stand)
SE17 3AN London
Vereinigte Königreich
>> Webseite

ENGLISCH

An Introduction to Anti-Oedipus: Chris Oakley in conversation with Ed Thornton
Talks, conversations, events from the SITE for Contemporary Psychoanalysis

Thursday September 14th 2017

Doors open at 7pm; event starts at 7.30pm

Draper Hall: Hampton Street junction with Newington Butts (next to the Santander bike stand) SE17 3AN

When it was published in 1972, Anti-Oedipus upset nearly everyone. Written by the French philosopher Gilles Deleuze and the psychoanalyst Félix Guattari, the book aimed to transform both traditional Freudian theory and traditional Marxism to create a new form of revolutionary psychotherapy. Despite being attacked as irresponsible and dangerous by psychoanalysts and political militants alike, the book has been wildly popular: the first publishing run sold out almost immediately and, having been translated into English, Spanish, German, Japanese and Korean, the book continues to be read across the world as a vital text in the history of political and psychoanalytic theory.

At this event, Chris Oakley and Ed Thornton will unpack some of the central arguments of the book. They will explore the reasons behind the controversy and ask whether this provocative text has any clinical implications for practicing psychoanalysts today.

Ed Thornton is a PhD candidate at Royal Holloway working on the political and psychotherapeutic implications of Deleuze and Guattari’s philosophy. He has previously published in this area and has run a number of public events exploring the history and practice of different radical psychotherapeutic practices, including those of Anti-Psychiatry and Institutional Psychotherapy.

Chris Oakley has been a psychoanalyst, supervisor and teacher for over 45 years. He is a founder member of the SITE for Contemporary Psychoanalysis.

This event launches a new series from the SITE on the theme of:

‘Analysing Analysis: Social, Political, and Philosophical Perspectives on Contemporary Psychoanalysis’

Further events coming up in early 2018 – more info to be announced soon:

www.the-site.org.uk

https://www.facebook.com/groups/the.site/

https://twitter.com/sitepsych

Tickets: £10 including a glass of wine. There may be a limited number of tickets at the door.

Reception & Scientific Meeting w/Aisha Abbasi, M.D.

15.09.2017 18:00

öffentlich
Veranstalter: Cleveland Psychoanalytic Center
2460 Fairmount Blvd., Ste. 312
44106 Cleveland
U.S.A.
>> Webseite

ENGLISCH

ACCREDITATION
This activity has been planned and implemented in accordance with the accreditation requirements and policies of the Accreditation Council for Continuing Medical Education (ACCME) through the joint providership of American Psychoanalytic Association and the Cleveland Psychoanalytic Center. The American Psychoanalytic Association is accredited by the ACCME to provide continuing medical education for physicians.

The American Psychoanalytic Association designates this Live Activity for a maximum of 1.5 AMA PRA Category 1 Credit(s)™. Physicians should claim only the credit commensurate with the extent of their participation in the activity.

IMPORTANT DISCLOSURE INFORMATION FOR ALL LEARNERS: None of the planners and presenters of this CME program have any relevant financial relationships to disclose.

The State of Ohio Counselor, Social Worker and Marriage & Family Therapist Board has designated The Cleveland Psychoanalytic Center as Approved Provider RCS109510.  This event provides one credit per hour of Continuing Professional Education to counselors and social workers only.

The Cleveland Psychoanalytic Center is approved by the Ohio Psychological Association-MCE Program to offer continuing education for psychologists.  The Cleveland Psychoanalytic Center as Approved Provider 16PO-341019020, maintains responsibility for the program.  This event provides one credit per hour of Continuing Professional Education to psychologists.

Vortrag zum Thema ´Internal Racism

22.09.2017 19:00

öffentlich
Veranstalter: DPG-Institut Hamburg
Veranstaltungsort: Uni-Hauptgebäude, Hörsaal D

Hamburg
Deutschland
>> Webseite

ENGLISCH

Vortrag von Fakhry Davids, britischer Psychoanalytiker aus London.

Abstract: Innerer Rassismus beschreibt innerhalb der Seele die Beziehung zwischen dem Selbst als Mitglied einer InGroup und einem Anderen als Mitglied einer OutGroup.Das Modell geht davon aus, dass diese Art Beziehung universell auftritt und eingebettet ist in eine Abwehrstruktur, die in klinischen Begegnungen leicht zu mobilisieren ist über die Grenzen von Rasse, Kultur und sozialer Klasse hinaus. Die Existenz dieses Systems ist verborgen durch seine Fähigkeit, Phantasie als Realität auszugeben. In meinem Vortrag werde ich das Modell detaillierter schildern und dann mit klinischen Beispielen fortfahren, in denen Elemente dieser Art Beziehung in der Übertragung und Gegenübertragung auftauchen. Ich werde zeigen, wie mächtige projektive Prozesse die eigenen Gegenübertragungsreaktionen auf den Patienten so verkomplizieren können, dass es schwierig wird, herauszufinden, was zu wem gehört.Ich mache deutlich, dass es wesentlich für den Kliniker ist, sich seines oder ihres eigenen inneren Rassismus bewusst zu sein und in der Lage, damit zu arbeiten, um in diesen klinischen Situationen Fortschritte machen zu können.

Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten werden.

Biographie:
Fakhry Davids ist südafrikanischer Herkunft und Psychoanalytiker in Vollzeitpraxis in London. Er ist Lehr- und Kontrollanalytiker der Britischen Psychoanalytischen Gesellschaft, Honorary Senior Lecturer der psychoanalytischen Abteilung des University College London und Visiting Lecturer an der Tavistock Clinic. Zudem ist er Gründungs- und Vorstandsmitglied von PCCA <Partners in Confronting Collective Atrocities>, einer Organisation, die die Group Relations Methode anwendet zur Verarbeitung der Nachwirkungen von Massengräueltaten wie den Holocaust und den palästinensischen Exodus. Nakba ( HYPERLINK „http://www.p-cca.org“www.pcca.org). Er hat zu einer Reihe psychoanalytischer Themen geschrieben. ...... Sein Buch <Internal Racism: A Psychoanalytic Approach to Race and Difference> ist 2011 bei Palgrave Macmillan erschienen.

Mit Erziehenden im Gespräch - Angst

28.09.2017 18:00

öffentlich
Veranstalter: Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München e.V.
Veranstaltungsort: Bibliothek der Akademie - München
Schwanthalerstraße 106/III
80339 München
Deutschland
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In ihrem Alltag zeigen Kinder Ängste , die wir verstehen und miteinander diskutieren wollen. Angst ist ein häufiges Gefühl im Leben und in der Entwicklung aller Kinder. Gleichzeitig kann sie überhand nehmen und der Entwicklung entgegenstehen, wie stark ausgeprägte Formen von Trennungsangst oder sozialer Angst und phobische Ängste

Referentinnen:
Cornelia Edl
Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Elisabeth Scheinkönig
Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Eintritt frei

Diese Vortragsreihe findet in Kooperation mit dem Psychoanalytischen Forum München (PFM) statt.

Anmeldung erforderlich!

Fokaltherapie – Fokalkonferenz

29.09.2017 20:30

öffentlich
Veranstalter: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Veranstaltungsort: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Deutschland
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Fokaltherapie – Fokalkonferenz
 
Dipl.-Psych. Karla Hoven-Buchholz, Göttingen und Berlin



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