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Kalender

Diese Rubrik kann von Universitäten, psychoanalytischen Vereinen, Verlagen, Auktionshäusern und Museen genützt werden, um auf ihre Psychoanalyse relevantes Programm aufmerksam zu machen. So soll es für unsere internationalen User schneller möglich sein, zu erfahren, wann und wo der nächste Kongress, die nächste Tagung, Versteigerung oder Buchpräsentation stattfindet. 

Falls wir Ihr Interesse wecken konnten, für weitere Informationen bitte Email an: kalender@derwienerpsychoanalytiker.at



Psychologie im Nationalsozialismus

27.07.2018 09:00 - 28.07.2018 18:00

öffentlich
Veranstalter: SFU - Sigmund Freud Privatuniversität Berlin
Veranstaltungsort: Sigmund Freud Privatuniversität Berlin
Campus Tempelhof
12101 Berlin
Deutschland
>> Webseite

Psychologie im Nationalsozialismus. Aktuelle Perspektiven und Probleme der Psychologiegeschichte.
Öffentliche und frei zugängliche Konferenz am 27. & 28. 7. 2018 an der SFU Berlin

Erst etwa 40 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begannen Psychologinnen und Psychologen, sich systematisch mit der Entwicklung ihres Faches in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander zu setzen. Das bis dato umfangreichste Werk zur Thematik, Ulfried Geuter Professionalisierung der Psychologie im Nationalsozialismus, stellte den Aufstieg der Wehrmachtspsychologie in den Vordergrund, aus der die Etablierung eines eigenen psychologischen Berufsbildes und die daraus hervorgehende Einrichtung eines Diplomstudiums für Psychologie im Jahr 1941 hervorging. Aber auch jenseits des Militärs konnten Psychologinnen und Psychologen während des Nationalsozialismus neue Praxisfelder erschließen: am 1936 in Berlin eingerichteten Deutschen Institut für psychologische Forschung und Psychotherapie wurden erstmals „Klinische Psychologen“ ausgebildet, während in der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt eine wachsende Anzahl von Psychologinnen zur Begutachtung in der Fürsorge eingesetzt wurden. Als unter der Parole des „totalen Krieges“ immer mehr Zwangsarbeiter aus den besetzten Gebieten in der Rüstungsindustrie eingesetzt wurden, entwickelten Psychologinnen und Psychologen eigene Test- und Anlernverfahren, um die „Fremdarbeiter“ möglichst schnell in die Kriegsproduktion einzuschleusen.

Viele Forscherinnen und Praktiker aus dem Bereich der Psychologie und Psychoanalyse wurden aus politischen oder rassistischen Gründen in die Emigration gezwungen, verfolgt, inhaftiert und ermordet. Etwa ein Drittel aller psychologischen Lehrstühle waren nach 1933 vakant. Andererseits sahen diejenigen, die bereit waren, sich mit den neuen Verhältnissen zu arrangieren, neue Karrieremöglichkeiten und Aufstiegschancen. Viele von ihnen begrüßten den neuen „Aufbruch“ überschwenglich in der Öffentlichkeit, und auch die Deutsche Gesellschaft für Psychologie machte durch den freiwilligen Ausschluss ihrer jüdischen Mitglieder und dem Austausch ihres Vorstandes ihre Bereitschaft zum vorauseilenden Gehorsam deutlich erkennbar.

Auch nach der ersten Welle der historischen Aufarbeitung in den 1980er Jahren sind sind bis heute regelmäßg Publikationen zur Thematik erschienen, die neue Aspekte des Verhältnisses der Psychologie zu Krieg und Faschismus beleuchten. Im Rahmen desseit März 2016 laufenden Forschungsprojekts zur Geschichte der Psychologie in der „Ostmark“ veranstaltet die Sigmund Freud Privatuniversität Berlin am 27. und 28. Juli 2018 eine öffentliche und frei zugängliche Konferenz zu aktuellen Perspektiven und Problemen der Psychologie im Nationalsozialismus mit eingeladenen Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Psychologie- und Psychotherapiegeschichte.

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse

31.08.2018 19:00

öffentlich
Veranstalter: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Veranstaltungsort: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Deutschland
>> Webseite

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Erwachsene und/oder Kinder und Jugendliche

Freitag, 19 Uhr in Raum 1.

Ort: IfP, Goerzallee 5, 12207 Berlin

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse

07.09.2018 19:00

öffentlich
Veranstalter: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Veranstaltungsort: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Deutschland
>> Webseite

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Erwachsene und/oder Kinder und Jugendliche

Freitag, 19 Uhr in Raum 1.

Ort: IfP, Goerzallee 5, 12207 Berlin

Tag der offenen Tür an der SFU Berlin

14.09.2018 14:00

öffentlich
Veranstalter: SFU - Sigmund Freud Privatuniversität Berlin
Veranstaltungsort: SFU - Sigmund Freud Privatuniversität Berlin
Campus Tempelhof
12101 Berlin
Deutschland
>> Webseite

Herzlich willkommen!

Der nächste Tag der offenen Tür der Sigmund Freud PrivatUniversität Berlin findet am Freitag, den 14.09.2018 statt.

Zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, sich umfassend über die verschiedenen Studiengänge an der SFU Berlin zu informieren.

Das Studienangebot der SFU Berlin:

Psychologie: Bachelor (BSc) und Master (MSc),
Psychotherapiewissenschaft (Bakk.pth. und Mag.Pth.) und
Medien und Digitaljournalismus (BA und MA)
Unsere Universitätslehrgänge:

Kunsttherapie (MA) und
Kulturelle Beziehungen und Migration (MA).
In dieser Zeit können Kurzvorträge und Probevorlesungen aus fast allen Fächern mit einem vielfältigen Informationsangebot rund ums Studium besucht werden.
Außerdem kann mit Professoren und Dozenten hautnah über das Studium, mögliche Schwerpunkte und spätere Berufsaussichten gesprochen werden!

The Pipe Child (Arbeitstitel)

28.09.2018 20:00

öffentlich
Veranstalter: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Veranstaltungsort: Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Deutschland
>> Webseite
Joshua Durban, Tel Aviv

(Vortrag in englischer Sprache, deutsche Übersetzung liegt vor)

Lebensspendend und vernichtend - Wenn der Sog zum Objekt gefährlich wird.

09.11.2018 20:30

öffentlich
Veranstalter: Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Veranstaltungsort: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Deutschland
>> Webseite

Klinischer Vortrag aus kleinianischer Sicht
 

Wilhelm Skogstad, London

- in deutscher Sprache -

Kommunikation und Identität in Social Media

12.12.2018 19:00

öffentlich
Veranstalter: SFU - Sigmund Freud Privatuniversität Berlin
Veranstaltungsort: SFU - Sigmund Freud Privatuniversität Berlin

Berlin
Deutschland
>> Webseite
Vortrag von Dr. Maria Schreiber (Wien): I bims.

Ein Großteil unserer alltäglichen Kommunikation findet mittlerweile durch und in Social Media statt. Zu Beginn der 2000er Jahre war mit dem Internet die Vorstellung eines virtuellen Cyberspace verbunden, in dem man ‚geheime‘ oder auch ‚wahre‘ Identitäten ausleben kann. Mittlerweile sind Offline- und Online-Kommunikation immer mehr voneinander durchdrungen, auch durch mobile, vernetzte Geräte wie das Smartphone. Viele UserInnen sind mehr oder weniger gleichzeitig auf verschiedenen Kanälen präsent: Als seriöse Bewerberin auf Xing, als hipper Kaffeejunkie auf Instagram, als besorgte Enkelin auf WhatsApp oder als witzereißender Kumpel auf Snapchat. Die Art und Weise, wie wir auf Social Media kommunizieren und uns präsentieren, ist eng mit den jeweiligen Apps und Plattformen, deren technischen Strukturen und Interfaces verbunden. Sind wir also viele oder eher die Summe einzelner Teile? Müssen wir Identitäten neu denken oder gehören unsere Persönlichkeiten sowieso schon Marc Zuckerberg?

Maria Schreiber, Mag. studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien und Berlin. Von 2013 bis 2017 war sie Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des interdisziplinären DOC-team-Projekts „Bildpraktiken“ an der Universität Wien und promovierte zu „Digitale Bildpraktiken. Handlungsdimensionen visueller vernetzter Kommunikation“. Forschungsaufenthalte an der Universität Potsdam und der RMIT University Melbourne. Kontakt: maria.schreiber@univie.ac.at // http://bildpraktiken.wordpress.com



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