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Wien, 22.05.2018, 12:06   DEUTSCH / ENGLISH




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Kalender

Diese Rubrik kann von Universitäten, psychoanalytischen Vereinen, Verlagen, Auktionshäusern und Museen genützt werden, um auf ihre Psychoanalyse relevantes Programm aufmerksam zu machen. So soll es für unsere internationalen User schneller möglich sein, zu erfahren, wann und wo der nächste Kongress, die nächste Tagung, Versteigerung oder Buchpräsentation stattfindet. 

Falls wir Ihr Interesse wecken konnten, für weitere Informationen bitte Email an: kalender@derwienerpsychoanalytiker.at



4. Summer School am PaIB "Freud Heute"

25.05.2018 - 26.05.2018

öffentlich
Veranstalter: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Veranstaltungsort: Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Goerzallee 5
12207 Berlin
Deutschland
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Was eigentlich ist Psychoanalyse?

Eine überholte, unwissenschaftliche Theorie, die nicht mehr in unsere Zeit und die Universität passt? Bloß ein spezielles medizinisches Behandlungsverfahren? Oder eine besondere, zugleich faszinierende und bisweilen auch beunruhigende Form des Verstehens? Vielleicht haben Sie sich diese Fragen auch schon einmal gestellt, möchten nun aber mehr darüber erfahren, was das We-

sentliche der Psychoanalyse ausmacht, und sich über die psychoanalytische Aus- und Weiterbildung informieren. Das »Psychoanalytische Institut Berlin« bietet deshalb für Interessierte eine Summer School an, in der wir Ihnen etwas von der ungewöhnlichen psychoanalytischen Erfahrung vermitteln wollen. Im Zentrum des Wochenendes steht dabei der Gedanke, dass die psychoanalytische Methode sich vornehmlich im eigenen Erleben erschließt. Als Psychoanalytikerin / Psychoanalytiker behandelt man nicht einfach andere Menschen, sondern steht in wechselseitiger Beziehung, verstrickt sich und steht immer wieder vor der Aufgabe, die eigene Beteiligung am Geschehen zu refl ektieren und die Verstrickung für ein vertieftes Verstehen zu nutzen (in der Theorie wird dies »Gegenübertragung« genannt). Eine solche konsequente Selbstreflexion ist nicht nur kennzeichnend für das klinisch-therapeutische Vorgehen in der Psychoanalyse, sondern kommt auch bei der psychoanalytischen Betrachtung von Kunstwerken (Literatur, bildende Kunst, Film, Musik) zum Tragen, bei der die eigenen Reaktionen auf das Gesehene oder Gehörte systematisch berücksichtigt werden.

Die Ergründung der Oberfläche. Karl Kraus und das Unbehagen an der Sprachkritik. Vortrag und Diskussion mit Magnus Klaue

27.05.2018 20:00

öffentlich
Veranstalter: krIPU BERLIN
Veranstaltungsort: International Psychoanalytic University
Hörsaal 1,(Haus 2), 3.Etage
Stromstraße 2
10555 Berlin
Deutschland
>> Webseite
Liebe Freundinnen und Freunde der krIPU,

Unsere neue Veranstaltungsreihe „Kritik der Kritik“ beginnt mit einem Vortrag von Dr. Magnus Klaue:

Die Ergründung der Oberfläche. Karl Kraus und das Unbehagen an der Sprachkritik.

„Sprachkritik“ im Zeichen der Postmoderne meint die willkürliche und erfahrungslose Verstümmelung sprachlichen Ausdrucks nach Maßgabe vorweg erlassener Dekrete über die Beschaffenheit der Wirklichkeit und damit das Gegenteil dessen, was unter diesem Begriff in der Hochzeit der Moderne, exemplarisch im Werk von Karl Kraus, gefasst worden ist. Diesen Unterschied wird der Vortrag an einem Sujet entfalten, vor dem Kraus sich in den Augen gendersensibler Sprachkritiker als hoffnungsloser Reaktionär blamiert, an der Frauenbewegung. Während in Kraus‘ harschen Urteilen über den weiblichen Geschlechtscharakter und die feministischen Bewegungen seiner Zeit, gerade weil bei ihm Sprache nie als Transportmittel bornierten Ressentiments fungiert, sondern als Ausdrucksform des Gedankens, Aspekte des Umschlags von Aufkärung in Regression vorausgeahnt sind, der in der späteren Frauenbewegung tatsächlich stattgefunden hat, fetischisert die gendersensible „Sprachkritik“ die regressiven Tendenzen des Feminismus, ohne dessen widersprüchliche Verfasstheit, die bei Kraus ins Bewusstsein gehoben wird, in den Blick zu nehmen. Dem entspricht das Zusammenschrumpfen von Sprache zum Herrschaftsinstrument, die die Wirklichkeit zum Schein entmündigt, während Sprachkritik bei Kraus auf Erfahrung und Deutung jenes Scheins, auf Ergründung des offen zu Tage Liegenden und daher Unbefragten zielte.

Gérard Pommier: Verdrängung und Einziger Zug

01.06.2018 19:30

öffentlich
Veranstalter: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Veranstaltungsort: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
Deutschland
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Öffentlicher Vortrag von Gérard Pommier (Paris)*
im Rahmen des Arbeitswochenendes des Psychoanalytischen Kollegs

Die Verdrängung ist eine Notwendigkeit der ersten Stunde. Sie hat Schlag auf Schlag/ Zug um Zug kaskadenartige Konsequenzen: einen ständigen Drang, der eine Bedingung für das Bewusstsein darstellt. Verschiedene Formen der Verdrängung lösen einander ab, jede mit spezifischer Wiederkehr des Verdrängten. Die Urverdrängung gewährleistet die Subjektivität des Subjekts, dessen charakteristisches Merkmal der „Einzige Zug“ ist. Er identifiziert (sich) mit niemandem; die Kinder sind von ihren Eltern verschieden. Gleichzeitig mit dem Fortschreiten der Verdrängung verschiebt sich der charakteristische Einzelzug. Er bleibt invariabel, wiewohl wir uns verändern.

Vortrag in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung

Weitere Information: info@psa-kolleg.de

Moderation: André Michels

Identifizierung und Verdrängung.

01.06.2018 19:30 - 03.06.2018 13:30

öffentlich
Veranstalter: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Veranstaltungsort: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
Deutschland
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Arbeitstagung des Psychoanalytischen Kollegs

Organisation: André Michels und Peter Müller

Die Begriffe Identifizierung und Verdrängung drehen sich ebenso ums Uranfängliche wie um dessen Verlust: primäre Identifizierung und Konstituierung des Subjekts des Unbewussten auf der einen Seite, Urverdrängung auf der anderen.

Auf wen oder was stützt sich das Subjekt, wenn es handelt, begehrt, träumt? Welche Funktion hat die Identifizierung mit dem Einzigen Zug für das Begehren? Wie wird Verdrängung in der analytischen Kur subjektiviert? Inwiefern geht dies mit einem (Objekt)-Verlust einher? Und was hat die Verdrängung mit der Sexualität zu tun?

Mit diesen Fragen leitet das Psychoanalytische Kolleg seine 2. Arbeitstagung in diesem Jahr ein.

In der Stadt ist manches unerhört

09.06.2018 17:00

öffentlich
Veranstalter: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Veranstaltungsort: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
Deutschland
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Veranstaltung im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
In der Stadt ist manches unerhört
 
Die Psychoanalytische Bibliothek  wird in der Langen Nacht der Wissenschaft die Beziehungen zwischen Hören und Wissen in den Mittelpunkt stellen. Die Psychoanalyse hat ihr Ohr genauso am Geräusch, am Rumoren und Murmeln der Stadt wie am Sprechen, das ihr von der Couch oder aus dem Sessel entgegentritt. Sie ist darin Wissenschaft, insofern sie einen experimentellen und kreativen Umgang dem Unerhörten, Ungehörten, pflegt. Sie schafft Wissen für manches, was nicht geht, entdeckt Wissen, von dem wir nicht wussten, dass wir es haben oder es uns hat.

Wir bieten Ihnen Einblicke in die Richtungen unserer Forschung und die verschiedenen Projekte in und an der Psychoanalytischen Bibliothek. Sie können bei uns kurze Vorträge hören, in einer Offenen Sprechstunde Fragen stellen oder in Klinischen Ateliers vielleicht ungeahnte Wege im Feld von Psychoanalyse und Wissenschaft entdecken.

Veranstaltung von Freunden der IDPAU e.V.:Konferenz "Putting Society on the Couch: On the psychic structure of society – Second International Erich Fromm Research Conference"

21.06.2018

öffentlich
Veranstalter: IDPAU - Interessengemeinschaft der Psychoanalyse an Universitäten
Veranstaltungsort: International Psychoanalytic University
Stromstr. 1
10555 Berlin
Deutschland
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ENGLISCH

Putting Society on the Couch: On the psychic structure of society
Second International Erich Fromm Research Conference from 21 to 23 June 2018
The conference (in English) is organized by the Erich Fromm Study Center at the International Psychoanalytic University (IPU) Berlin, and conducted by Dr. Rainer Funk, Tübingen, and Prof. Dr. Thomas Kühn, Berlin.

The Research Conference 2018 aims at bringing together international researchers engaged with the work of Erich Fromm, examining the actuality of Fromm’s social-analytical approach, as well as exploring the potential for further development of this approach with regard to contemporary social developments.

Erich Fromm’s concept of the social character provides an important approach for the analysis of social megatrends and their effects on psychic structures. Furthermore, Fromm constantly focused on social pathologies within seemingly normal, inasmuch as, hegemonic social constellations. This opened up for an innovative and critical perspective within social sciences. Building on this, in the conference, we will pursue the following question: What implications can be drawn from Fromm’s conceptions for research on contemporary processes of internalization of social structures and which methods are appropriate to examine these practices?

Works in progress – ein Kolloquium

22.06.2018 19:00

öffentlich
Veranstalter: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Veranstaltungsort: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstraße 9
10623 Berlin
Deutschland
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Die PsyBi bietet ihren Mitgliedern, FreundInnen und jedem, der an Psychoanalyse interessiert ist, die Gelegenheit, Ideen oder Texte, an denen sie arbeiten, vor- und zur Diskussion zu stellen, Hinweise zu erhalten und Kritik zu nutzen; es bietet auch die Möglichkeit, als Gesprächspartner teilzunehmen und die Arbeit der anderen zu besprechen.

Grundlage der gemeinsamen Arbeit ist hierbei kein fertiger Vortrag, sondern eine schriftliche Skizze, ein in Arbeit befindlicher Aufsatz oder irgendein anderer Entwurf zu Entstehendem.Folgende Spielregeln sollen gelten:

Wer etwas vorstellen möchte, möge sich bitte mit einer ganz kurzen Beschreibung (Titel, 2-3 Sätze) anmelden. Zwei Wochen vor dem Termin (7. Juni) können dann bis zu 10 Seiten zur Vorstellung der im Werden befindlichen Idee eingereicht werden.

Auch diejenigen, die, ohne selbst etwas vorzustellen, teilnehmen möchten, sind gebeten, sich anzumelden. Alle Teilnehmer – Vorstellende oder diskutierend Interessierte – erhalten dann die zu besprechenden Texte ein bis zwei Wochen vor dem Termin.

Pro Termin werden maximal vier Projekte vorgestellt.

Beim Treffen selber sprechen diejenigen, die etwas eingereicht haben, ca. 15 Minuten zu ihrem Vorhaben; anschließend 30 Minuten Gespräch; Pause; usw.

Zunächst ist daran gedacht, eine solche Veranstaltung zwei Mal im Jahr anzubieten.

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse

31.08.2018 19:00

öffentlich
Veranstalter: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Veranstaltungsort: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Deutschland
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Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Erwachsene und/oder Kinder und Jugendliche

Freitag, 19 Uhr in Raum 1.

Ort: IfP, Goerzallee 5, 12207 Berlin

Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse

07.09.2018 19:00

öffentlich
Veranstalter: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Veranstaltungsort: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Deutschland
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Infoveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie für Erwachsene und/oder Kinder und Jugendliche

Freitag, 19 Uhr in Raum 1.

Ort: IfP, Goerzallee 5, 12207 Berlin

The Pipe Child (Arbeitstitel)

28.09.2018 20:00

öffentlich
Veranstalter: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Veranstaltungsort: Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Deutschland
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Joshua Durban, Tel Aviv

(Vortrag in englischer Sprache, deutsche Übersetzung liegt vor)

Klinischer Vortrag aus kleinianischer Sicht

09.11.2018 20:30

öffentlich
Veranstalter: Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Veranstaltungsort: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Deutschland
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Klinischer Vortrag aus kleinianischer Sicht
 

Wilhelm Skogstad, London

- in deutscher Sprache -

Kommunikation und Identität in Social Media

12.12.2018 19:00

öffentlich
Veranstalter: SFU - Sigmund Freud Privatuniversität Berlin
Veranstaltungsort: SFU - Sigmund Freud Privatuniversität Berlin

Berlin
Deutschland
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Vortrag von Dr. Maria Schreiber (Wien): I bims.

Ein Großteil unserer alltäglichen Kommunikation findet mittlerweile durch und in Social Media statt. Zu Beginn der 2000er Jahre war mit dem Internet die Vorstellung eines virtuellen Cyberspace verbunden, in dem man ‚geheime‘ oder auch ‚wahre‘ Identitäten ausleben kann. Mittlerweile sind Offline- und Online-Kommunikation immer mehr voneinander durchdrungen, auch durch mobile, vernetzte Geräte wie das Smartphone. Viele UserInnen sind mehr oder weniger gleichzeitig auf verschiedenen Kanälen präsent: Als seriöse Bewerberin auf Xing, als hipper Kaffeejunkie auf Instagram, als besorgte Enkelin auf WhatsApp oder als witzereißender Kumpel auf Snapchat. Die Art und Weise, wie wir auf Social Media kommunizieren und uns präsentieren, ist eng mit den jeweiligen Apps und Plattformen, deren technischen Strukturen und Interfaces verbunden. Sind wir also viele oder eher die Summe einzelner Teile? Müssen wir Identitäten neu denken oder gehören unsere Persönlichkeiten sowieso schon Marc Zuckerberg?

Maria Schreiber, Mag. studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien und Berlin. Von 2013 bis 2017 war sie Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des interdisziplinären DOC-team-Projekts „Bildpraktiken“ an der Universität Wien und promovierte zu „Digitale Bildpraktiken. Handlungsdimensionen visueller vernetzter Kommunikation“. Forschungsaufenthalte an der Universität Potsdam und der RMIT University Melbourne. Kontakt: maria.schreiber@univie.ac.at // http://bildpraktiken.wordpress.com



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