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Wien, 20.09.2017, 02:22   DEUTSCH / ENGLISH




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Kalender

Diese Rubrik kann von Universitäten, psychoanalytischen Vereinen, Verlagen, Auktionshäusern und Museen genützt werden, um auf ihre Psychoanalyse relevantes Programm aufmerksam zu machen. So soll es für unsere internationalen User schneller möglich sein, zu erfahren, wann und wo der nächste Kongress, die nächste Tagung, Versteigerung oder Buchpräsentation stattfindet. 

Falls wir Ihr Interesse wecken konnten, für weitere Informationen bitte Email an: kalender@derwienerpsychoanalytiker.at



Selbst / Portrait

09.09.2017 - 21.09.2017

öffentlich
Veranstalter: Verein Kunst, Psychoanalyse und Kultur mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und des Psychoanalytischen Seminars Zürich
Veranstaltungsort: Theater der Künste
Gessnerallee 13
8001 Zürich
Schweiz
>> Webseite

Das Selbst / Portrait als Versuch einer Identitätsbildung gibt es nicht nur als Bild, ebenso als Erzählung, als Bewegung und Geste, als Namen und als Spur. So mannigfaltig seine Erscheinungen sind, so prekär ist sein Status – und umso dringlicher die Forderung nach Eindeutigkeiten und klaren Definitionen und Grenzen. Diese Veranstaltung will dieser Dynamik des Selbst und seiner Bildungen im Austausch und in der Auseinandersetzung von unterschiedlichen Beiträgen aus Psychoanalyse, der Naturwissenschaften, der Philosophie und den Künsten nachgehen.

Verein Kunst, Psychoanalyse und Kultur
Der Verein Kunst, Psychoanalyse und Kultur bezweckt die Initiierung, Konzeption und Durchführung von interdisziplinären Projekten und Anlässen, die relevante gesellschaftliche Fragestellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zugänglich machen und eine vertiefte systemische Auseinandersetzung ermöglichen. Durch die Vernetzung und Vermittlung verschiedener Kultursparten, Naturwissenschaften, der Philosophie und Psychologie eröffnet er neue Zugänge und Interaktionsmöglichkeiten. Die Gründungsmitglieder sind die nachfolgend erwähnten Personen.

Olaf Knellessen
Dr. phil., Psychoanalytiker in eigener Praxis in Zürich, Mit-Initiant und Mit-Organisator des interdisziplinären Preises des Psychoanalytischen Seminars Zürich The Missing Link, Vortrags- und Dozententätigkeit, Mit-Organisator verschiedener Tagungen und Veranstaltungen im Bereich von Psychoanalyse, Kunst und Kultur, zahlreiche Publikationen in diesem Bereich, gerade ist im Seismo-Verlag das Buch Mode und Moden erschienen.

Claudia Maria Lehner
Künstlerin, Atelier in Winterthur, Einzel- und Gruppenausstellungen, kuratorisches Engagement in verschiedenen Kunsträumen und Lehrtätigkeit in gestalterischen Ausbildungen.

Raphael Perret
MAS Szenografie, Künstler mit Atelier in Zürich und Ausstellungen im In- und Ausland. Beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von physischen und virtuellen Räumen sowie dem Schliessen von Kreisläufen z.B. in einer vertieften Auseinandersetzung mit Elektroschrott.

Giaco Schiesser
Prof., Professor für Kultur- und Medientheorien und Direktor des Departements Kunst & Medien an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK); Gastprofessor für künstlerische und wissenschaftliche Promotionen an der Kunstuniversität Linz und Mitglied des Executive Board der Society for Artstic Research (SAR).

Bohdan Stehlik
ist neben seiner künstlerischen Tätigkeit seit 2000 Dozent an der Haute École d’Art et de Design Genève (HEAD) und Gastdozent an verschiedenen Schweizer Hochschulen. Seit 2006 entstehen hauptsächlich Werke in Zusammenarbeit mit Una Szeemann.
Gruppen- und Einzelausstellungen u. a. Museo Cantonale d’Arte Lugano, Lyon Biennale of Contemporary Art, CAC Vilnius, Contour Biennale Mechelen, Landesgalerie Linz.

Una Szeemann
ist nebst ihrer künstlerischen Tätigkeit auch bei Publikationen und in kuratorischen Projekten involviert. Seit 2006 entstehen hauptsächlich Werke in Zusammenarbeit mit Bohdan Stehlik. Vorträge, Seminare und Gastdozenturen an verschiedenen Kunsthochschulen im In- und Ausland.
Gruppen- und Einzelausstellungen u. a. Manifesta 11, Museo Cantonale d’Arte Lugano, 21er Haus Wien, Nam June Paik Art Center Korea, Lyon Biennale of Contemporary Art, La Biennale di Venezia.

RADIO: UNBEWUSST - die Lust am freien Sprechen

13.09.2017 20:00

öffentlich
Veranstalter: Radio Orange 94.0

Wien
Österreich
>> Webseite

Willkommen zur ersten psychoanalytischen Radiosendung live aus Wien!

UNBEWUSST- die Lust am freien Sprechen, auf Radio Orange 94.0 danach an jedem Zweiten Mittwoch im Monat. Die Sendungen können HIER jederzeit nachgehört werden.

Thema der nächsten Sendung:
Psychoanalyse als Kind von Aufklärung und Romantik


Gast der nächsten Sendung:
Dr. Rainer Gross

Medizinstudium in Wien, Doktor med., Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker (WPV/IPA), 35 Jahre Tätigkeit in der Versorgungspsychiatrie (bis Ende 2015 Primarius an der Sozialpsychiatrischen Abteilung in Hollabrunn).

Aktuell tätig in freier Praxis in Wien (Psychotherapie/Psychoanalyse/ Supervision).

Publikationen: Der Psychotherapeut im Film (Kohlhammer); Angst vor der Arbeit – Angst um die Arbeit (H. Huber) sowie zahlreiche Buch-Beiträge.

Kontaktinformationen von Dr. Rainer Gross

Der Mittwochs Salon Gruppen-Psychoanalyse und Gesellschaft

13.09.2017 20:00

öffentlich
Veranstalter: ÖAGG Fachsektion Gruppenpsychoanalyse und des Café Korb
Veranstaltungsort: Café Korb, Artlounge
Brandstätte 9
1010 Wien
Österreich
>> Webseite
WERKBLATT. Zeitschrift für Psychoanalyse und Gesellschaftskritik

Vor mittlerweile 33 Jahren hatte sich das Redaktionsteam des WERKBLATT folgender Zielsetzung verschrieben: „Die kontinuierliche Publikation kritisch-psychoanalytischer Auseinandersetzung in all ihrer Themenvielfalt – gegen den Strich und vor allem »Jenseits der Couch«." (K. Fallend)
Dieser Ansatz verbindet das WERKBLATT mit dem Anliegen unseres gruppen-psychoanalytischen Salon und so freue ich mich, diesmal Karl Fallend, der sich über all die Jahre für die Gesamtkoordination des WERKBLATT verantwortlich zeichnet, sowie Helmut Dahmer, den langjährigen leitenden Redakteur der psychoanalytischen Zeitschrift „Psyche“, ankündigen zu dürfen.

Im Editorial, das Werner Kienreich 1984 für die erste Ausgabe des Werkblatt verfasste, formulierte er das heute noch gültige Anliegen des WERKBLATT:

„Der Salzburger Verein »WERKSTATT für Gesellschafts- und Psychoanalyse« dessen WERKBLATT Sie in Händen halten, ist ein loser Zusammenschluß zur Pflege kritisch-sozialer Tradition in der Wissenschaft.

Entstanden aus den sonst eher frurchtlos gebliebenen Querelen um die universitäre Nachfolge des Psychoanalytikers Prof. Dr. lgor A. Caruso am Institut für Psychologie der Universität Salzburg entwickelt die zunächst studentische Initiative durch Aktivitäten in den Bereichen Wissenschaft, Kultur und sozialer Praxis zusehends ein Standbein abseits der Hochschule.
Das Abseits, als sicherer Ort begriffen, beinhaltet die Chance jenseits der Spurrillen von Achterbahnen vorherrschende Denk- und Handlungsmuster andere, oft anstrengendere, unbequemere, ‘wilde’ Wege zu versuchen, um über die Analyse bewußtloser Praxis einen Beitrag zu individueller und gesellschaftlicher Selbstaufklärung zu leisten.

Wir versuchen dabei auch aus der Geschichte der Psychoanalyse zu lernen, die ja bekanntlich ihre gesellschaftliche Anerkennung mit dem weitgehenden Verzicht auf ihren kulturrevolutionären Gehalt bezahlt hat.
Noble, als ‘rein’ mißverstandene, wissenschaftliche Selbstbeschränkung führte dort zu folgenschwerer Selbstverstümmelung in Theorie und Praxis.
Im heutigen geschäftigen sozialwissenschaftspolitischen Alltag scheint in weiten Bereichen die Suche nach Wahrheit längst der machtorientierten Anpassung gewichen zu sein. Zunehmend macht sich in weiten Kreisen der Gesellschaft ein Unbehagen an dieser Entwicklung breit.

Mit der Herausgabe des WERKBLATTes haben wir Ihnen und uns ein Forum geschaffen, um Vorträge unserer Gäste, sowie Produkte eigener Kopfarbeit in ansprechender Form einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“

Zu unseren Gästen:
Helmut Dahmer, Prof. Dr., Soziologe und Autor, studierte Soziologie und Philosophie bei Plessner, Adorno und Habermas. Von 1968 bis 1992 war er leitender Redakteur und einer der Herausgeber der psychoanalytischen Monatszeitschrift „Psyche“. In den 80er Jahren gehörte er zum Gründungsbeirat des „Hamburger Instituts für Sozialforschung“. Bis 2002 lehrte er Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Unter seiner Schirmherrschaft erscheint eine mehrbändige Ausgabe von Schriften Leo Trotzkis. Gegenwärtig lebt er als freier Publizist in Wien.

Unter der Vielzahl seiner Publikationen befinden sich einige wichtige Werke zur Psychoanalyse, unter anderem:
„Analytische Sozialpsychologie – Texte aus den Jahren 1910-1980“, 2 Bände.
„Die unnatürliche Wissenschaft. Soziologische Freud-Lektüren.“
„Pseudonatur und Kritik. Freud, Marx und die Gegenwart.“

Karl Fallend, Univ.Doz. Dr., Sozialpsychologe am August-Aichhorn-Institut für Soziale Arbeit in Graz und lebt als freiberuflicher Wissenschaftler in Wien. Seit 1984 Mit-Herausgeber des "WERKBLATT. Zeitschrift für Psychoanalyse und Gesellschaftskritik"; Mitherausgeber der "Schriftenreihe zur Geschichte der Sozialarbeit und Sozialarbeitsforschung" (s. link unten).

Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Psychoanalyse, Psychologie und Menschenrechte und Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Zuletzt:
"Unbewusste Zeitgeschichte. Psychoanalyse-Nationalsozialismus-Folgen" (2016) - siehe:
http://www.loecker-verlag.at/sites/dynamic.pl?sid=&action=shop&item=497&group=31
sowie die Schriftenreihe: „Zur Geschichte der Sozialarbeit“:
https://www.youtube.com/watch?v=PJR5Ab_lV6o

Moderation: Florian Fossel, Psychoanalytiker und Gruppenanalytiker.
Der Mittwochs Salon ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs zu gesellschaftsrelevanten Themen, Veränderungen, Konflikten und Herausforderungen im menschlichen Zusammenleben. Geladen werden GruppenpsychoanalytikerInnen, PsychoanalytikerInnen, VertreterInnen verschiedener Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, KünstlerInnen und Kulturschaffende.



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