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Wien, 21.11.2017, 16:30   DEUTSCH / ENGLISH




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Kalender

Diese Rubrik kann von Universitäten, psychoanalytischen Vereinen, Verlagen, Auktionshäusern und Museen genützt werden, um auf ihre Psychoanalyse relevantes Programm aufmerksam zu machen. So soll es für unsere internationalen User schneller möglich sein, zu erfahren, wann und wo der nächste Kongress, die nächste Tagung, Versteigerung oder Buchpräsentation stattfindet. 

Falls wir Ihr Interesse wecken konnten, für weitere Informationen bitte Email an: kalender@derwienerpsychoanalytiker.at



Klinischer Vortrag aus kleinianischer Sicht

09.11.2017 20:30

öffentlich
Veranstalter: PaIB - Psychoanalytisches Institut Berlin e.V.
Veranstaltungsort: IfP - Raum 1
Goerzallee 5
12207 Berlin
Deutschland
>> Webseite

Klinischer Vortrag aus kleinianischer Sicht.
 

Helga Skogstad, London

Konferenz: Der weibliche Körper, zwischen Kränkung und Triumph

10.11.2017 - 11.11.2017

öffentlich
Veranstalter: Österreichische Gesellschaft für Psychosomatik in Gynäkologie und Geburtshilfe (ÖGPGG)
Veranstaltungsort: Haus der Ingenieure
Eschenbachgasse 9
Beletage (2. Stock)
1010 Wien
Österreich
>> Webseite
Warum Triumph in unserem Titel, werden Sie sich vielleicht fragen. Ist uns doch die Kränkung im Zusammenhang mit dem weiblichen Körper in Reproduktion, Krankheit und Alter viel geläufiger.
Judith zeigt in unserem Titelbild eine andere Perspektive. Was liegt in ihrem abwesenden Lächeln? Triumph, Rache, Gleichgültigkeit, Genugtuung? Was hat sie abgetrennt? Das Männliche, ein Organ, ein Kind, den Feind, der sie bedroht, der sie zerstören will?

Kränkung und Triumph finden sich in allen Bereichen der Frauenheilkunde wieder:
Die neuen Reproduktionstechnologien verheißen den Triumph über die Kränkung des unerfüllten Kinderwunsches. Kontrazeption und Schwangerschaftsabbruch werden im Rahmen gesellschaftspolitischer Rückschritte wieder in Frage gestellt.  Die (neuen) Einschränkungen der Entscheidungsmacht über den eigenen Körper machen ein Spannungsfeld deutlich, in dem sich eine psychosomatische Frauenheilkunde neu zu positionieren hat. 

Werden damit alte Geschlechterdichotomien neu bemüht? Werden Männer sich auf ihre ‚alten‘ Heldenrollen zurückziehen und sich vor Frauenrachsucht fürchten? Braucht es einen neuen Feminismus in einer Zeit, in der erworbene Rechte von Frauen in Frage gestellt werden und Hass auf die Frau mancherorts salonfähig erscheint? Und welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf uns, die wir in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe tätig sind?
Bleibt da noch Raum für eine psychosomatische Betrachtungsweise?

All diesen Fragen wollen wir uns in der diesjährigen Tagung stellen!
Prim.a Univ.-Prof. DDr.in Mag.a Barbara Maier
ÖGPGG Präsidentin
Im Namen des Organisationsteams



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