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Wien, 21.11.2017, 16:34   DEUTSCH / ENGLISH




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Diese Rubrik kann von Universitäten, psychoanalytischen Vereinen, Verlagen, Auktionshäusern und Museen genützt werden, um auf ihre Psychoanalyse relevantes Programm aufmerksam zu machen. So soll es für unsere internationalen User schneller möglich sein, zu erfahren, wann und wo der nächste Kongress, die nächste Tagung, Versteigerung oder Buchpräsentation stattfindet. 

Falls wir Ihr Interesse wecken konnten, für weitere Informationen bitte Email an: kalender@derwienerpsychoanalytiker.at



´Beyond the ‘sphincter-morality’: the concept of childhood in interwar psychoanalysis´

15.11.2017 17:00

öffentlich
University of Essex Colchester Campus
Room 4N.6.1
CO4 3SQ Colchester
Vereinigte Königreich

ENGLISCH

Description
Beyond the ‘sphincter-morality’: the concept of childhood in interwar psychoanalysis

Abstract: The seminar will focus on perceptions of childhood in interwar British and European psychoanalysis. Ferenczi and A. Freud shared the same developmental tradition, namely both saw an inevitable chronological gap between adults and children – a gap that violently shapes the power-relations between them. That led Ferenczi to believe that he could help some patients undergo a process of ‘de-education’ in order to constitute a less severe super-ego than the one that was designed in their early childhood. By contrast, Anna Freud, who treated mainly children, sought ways to make psychoanalysis a major tool in the educational process itself. Klein, I argue, challenged both of them by proposing to concentrate on the synchronic and timeless elements in the structures of children’s and adults’ minds, in contrast to the diachronic perspective that dominated early Freudianism.

Shaul Bar-Haim is a Lecturer of Psycho-Social Studies at The University of Essex. He is currently working on a monograph about the role of the British psychoanalytical movement in creating a maternalist culture in the age of the welfare state. Part of this research was already published in Psychoanalysis & History, and History of the Human Sciences, as well as in a forthcoming article in History Workshop Journal. Shaul is also the Book Reviews Editor of Psychoanalysis and History.

Der Mittwochs Salon: HÖREN MIT DEM DRITTEN OHR

15.11.2017 20:00

öffentlich
Veranstalter: ÖAGG Fachsektion Gruppenpsychoanalyse und des Café Korb
Veranstaltungsort: Café Korb, Artlounge
Brandstätte 9
1010 Wien
Österreich
>> Webseite
Zur tiefenhermeneutischen Kulturanalyse und ethnopsychoanalytischen Deutungswerkstatt.
 
„Hören mit dem dritten Ohr“ – der Ausdruck stammt von Friedrich Nietzsche – bedeutet zu hören, was Worte nicht sagen. Der Psychoanalytiker hört nicht nur „was der Patient spricht, sondern auch (. . .), was aus seinen eigenen unbewussten Tiefen auftaucht. (. . .) In der Psychoanalyse sind nicht die Worte das Wichtigste. Es erscheint uns wichtiger, zu erkennen, was das Sprechen verbirgt und was das Schweigen offenbart.“ (Theodor Reik)

„Die Psychoanalyse hat uns nämlich gelehrt, daß jeder Mensch in seiner unbewußten Geistestätigkeit einen Apparat besitzt, der ihm gestattet, die Reaktionen anderer Menschen zu deuten, das heißt die Entstellungen wieder rückgängig zu machen, welche der andere an dem Ausdruck seiner Gefühlsregungen vorgenommen hat.“
In diesem Zitat Sigmund Freuds aus „Totem und Tabu“ zeigt sich bereits die intersubjektive Dimension, die auch im ethnopsychoanalytischem Forschungsprozess im Zentrum der Analyse steht und von Forschern wie George Devereux, Mario Erdheim, Fritz Morgenthaler, Maya Nadig, Paul Parin und Goldy Parin-Matthèy weiterentwickelt wurden. Einen ähnlichen Ansatz finden wir auch in Alfred Lorenzers „Szenischen Verstehen“, wenn er davon spricht den latenten Sinngehalt von Texten sichtbar machen zu wollen. Mit welchen Gefühlen, Phantasien, Gedanken und Handlungsimpulsen reagieren wir auf einen Text? Welche szenische Gestalt lässt sich dabei erkennen?

Lassen Sie uns gemeinsam Alfred Lorenzers Aufforderung folgen und „Spielen wir mit dem Material“, dass an diesem Abend eingebracht werden wird!

Moderation: Florian Fossel, Psychoanalytiker und Gruppenanalytiker.



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