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Wien, 21.11.2017, 16:30   DEUTSCH / ENGLISH




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Kalender

Diese Rubrik kann von Universitäten, psychoanalytischen Vereinen, Verlagen, Auktionshäusern und Museen genützt werden, um auf ihre Psychoanalyse relevantes Programm aufmerksam zu machen. So soll es für unsere internationalen User schneller möglich sein, zu erfahren, wann und wo der nächste Kongress, die nächste Tagung, Versteigerung oder Buchpräsentation stattfindet. 

Falls wir Ihr Interesse wecken konnten, für weitere Informationen bitte Email an: kalender@derwienerpsychoanalytiker.at



Konferenz: Der weibliche Körper, zwischen Kränkung und Triumph

10.11.2017 - 11.11.2017

öffentlich
Veranstalter: Österreichische Gesellschaft für Psychosomatik in Gynäkologie und Geburtshilfe (ÖGPGG)
Veranstaltungsort: Haus der Ingenieure
Eschenbachgasse 9
Beletage (2. Stock)
1010 Wien
Österreich
>> Webseite
Warum Triumph in unserem Titel, werden Sie sich vielleicht fragen. Ist uns doch die Kränkung im Zusammenhang mit dem weiblichen Körper in Reproduktion, Krankheit und Alter viel geläufiger.
Judith zeigt in unserem Titelbild eine andere Perspektive. Was liegt in ihrem abwesenden Lächeln? Triumph, Rache, Gleichgültigkeit, Genugtuung? Was hat sie abgetrennt? Das Männliche, ein Organ, ein Kind, den Feind, der sie bedroht, der sie zerstören will?

Kränkung und Triumph finden sich in allen Bereichen der Frauenheilkunde wieder:
Die neuen Reproduktionstechnologien verheißen den Triumph über die Kränkung des unerfüllten Kinderwunsches. Kontrazeption und Schwangerschaftsabbruch werden im Rahmen gesellschaftspolitischer Rückschritte wieder in Frage gestellt.  Die (neuen) Einschränkungen der Entscheidungsmacht über den eigenen Körper machen ein Spannungsfeld deutlich, in dem sich eine psychosomatische Frauenheilkunde neu zu positionieren hat. 

Werden damit alte Geschlechterdichotomien neu bemüht? Werden Männer sich auf ihre ‚alten‘ Heldenrollen zurückziehen und sich vor Frauenrachsucht fürchten? Braucht es einen neuen Feminismus in einer Zeit, in der erworbene Rechte von Frauen in Frage gestellt werden und Hass auf die Frau mancherorts salonfähig erscheint? Und welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf uns, die wir in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe tätig sind?
Bleibt da noch Raum für eine psychosomatische Betrachtungsweise?

All diesen Fragen wollen wir uns in der diesjährigen Tagung stellen!
Prim.a Univ.-Prof. DDr.in Mag.a Barbara Maier
ÖGPGG Präsidentin
Im Namen des Organisationsteams

Wegsperren und/oder resozialisieren? Straf- und Maßregelvollzug in der Diskussion

11.11.2017 - 12.11.2017

öffentlich
Veranstalter: Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft
Veranstaltungsort: Psychiatrie Reichenau am Bodensee
Feursteinstraße 55
78479 Reichenau am Bodensee
Deutschland
>> Webseite

Wegsperren und/oder resozialisieren? Straf- und Maßregelvollzug in der Diskussion
11. und 12. November 2017 im Zentrum für Psychiatrie Reichenau am Bodensee

Was tun mit Menschen, die das Recht brechen, sich sozialschädlich verhalten, gewalttätig sind, sich an keine Regel halten wollen, anderen in die Tasche greifen, ohne „Stoff“ nicht mehr leben können? Was tun mit denen, die einfach immer wieder „durchknallen“, voller „krimineller Energie“ sind oder nichts anderes gelernt haben, als das Leben mit „krummen Touren“ und auf Kosten anderer zu meistern? Unsere Herbsttagung 2017 will sich diesen Fragen stellen, und zwar an einem Ort, wo psychisch kranke Rechtsbrecher untergebracht sind und der Versuch gemacht wird, sie wieder sozial zu integrieren. Die Rede ist vom Maßregelvollzug in der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie im Zentrum für Psychiatrie Reichenau am Bodensee.

Diese Klinik ist Kooperationspartnerin und zugleich Ort unserer Herbsttagung 2017. Thematisch geht es bei dieser Tagung sowohl um den Strafvollzug als auch um den Maßregelvollzug (bei psychisch kranken Rechtsbrechern). Das Zentrum für Psychiatrie Reichenau liegt am Rande von Konstanz, dort, wo der Damm zur Insel Reichenau seinen Ausgang hat.

Anknüpfend an die frühen Arbeiten Erich Fromms zur Strafjustiz soll die Tagung damit einen Blick ermöglichen in eine Welt, mit der die Gesellschaft möglichstnichts zu tun haben will: in die Gefängnisse und in die forensischen Abteilungen von Psychiatrien. Straf‐ und Maßregelvollzug werden ganz unterschiedlich eingeschätzt: Unterstützt von den Medien und der öffentlichen Meinung, wollen viele, dass Menschen, die das Recht brechen, weggesperrt werden, vor allem wegsperren, um sich selbst wieder sicher erleben zu können. Die Fachwelt muss allerdings der Erfahrung gerecht werden, dass das Wegsperren meist kontraproduktiv ist und zur weiteren Kriminalisierung der Betroffenen beiträgt. Deshalb müsse der Resozialisierungsgedanke handlungsleitend sein und den Straf‐ und Maßregelvollzug inhaltlich bestimmen.

Beide Aspekte sollen bei der Tagung beleuchtet werden: Das Bedürfnis, uns vor Rechtsbrechern zu schützen, aber auch die Chancen von Resozialisierung und Psychotherapie im Straf‐ und Maßregelvollzug zu nutzen.

Coextension of Psychoanalysis and Subjective Topology; a Future for Psychoanalysis

11.11.2017

öffentlich
Veranstalter: Cyprus Society of the School of the Freudian Letter
Veranstaltungsort: The Synergy Foundation Center
Lykavou 7
3086 Limassol
Zypern
>> Webseite

ENGLISCH

The Cyprus Society of the School of the Freudian Letter presents a seminar with Jean-Gérard Bursztein

“Coextension of Psychoanalysis and Subjective Topology; a Future for Psychoanalysis”

Jean-Gerard Bursztein is a French psychoanalyst who has a Doctorate in Philosophy. He teaches psychoanalysis and has been practicing in Paris since 1975. He was a student of Jean-Toussaint Desanti and worked on both philosophy of mathematics and philosophy of sciences.

Jean-Gerard Bursztein will develop the Lacanian theory of the structure of the unconscious as cut and the Borromean knot with the concept of Lalangue, where Lalangue refers to the first mnemic traces, termed “Letters” by Lacan, which coat the signifiers of language with traces of lack of jouissance and trauma.

In setting the context for this work, Bursztein reminds us that what Freud brought was so powerful and so strange that, after his death, psychoanalysis more or less disappeared. With Lacan something came to life again but it took his entire life to give a status to what Freud brought with the term, ‘unconscious’. What Lacan found that was both new and difficult was that the real references with which psychoanalysis could be defined are that of topology. This involves thinking topology without it being mathematics, as a making of models, but as a fundamental philosophy of space.

Überregionale Weiterbildung in analytischer Psychosentherapie - Psychodynamisches Arbeiten im

11.11.2017 09:30 - 12.11.2017

öffentlich
Veranstalter: Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München e.V.
Veranstaltungsort: Psychiatrische Klinik der LMU, Hörsaal
Nußbaumstr. 7
80336 München
Deutschland
>> Webseite
Vorträge mit Diskussion
9.30-11.00
Dr. med. Michael Putzke, Friedberg
Die Anwendung psychoanalytischer Konzepte in der Akutpsychiatrie
11.30-13.00
Dr. med. Claas Happach, Hamburg
Interaktionelle Aspekte von Gewalt und Zwang im Alltag einer psychiatrischen Klinik
15.00-16.30 Kasuistisch-technische Seminare
17.00-18.30 Kasuistisch-technische Seminare
Sonntag, 12. November 2017
9.30-11.00 Kasuistisch-technische Seminare
11.30-13.00
Prof. Dr. med. Theo Meißel, Tulln
Fallvignette zum Tagungsthema
Diskussion: Dr. med. Günter Lempa, München
Die Vorträge und die Fallvignette können einzeln besucht werden, für die Vorträge ist keine Anmeldung erforderlich.
Teilnahmegebühren
€ 165,- Gesamtes Wochenende
€ 110,- Pflegekräfte, Ausbildungsteilnehmer extern und Studenten
€ 50,- Ausbildungsteilnehmer der Akademie
€ 15,- je Vortrag/Fallvignette
Anmeldung
Tel. 089-50 60 00
baur@psychoanalyse-muenchen.de

Mourning and Melancholia - Life in the Face of Loss

11.11.2017 09:30

öffentlich
Veranstalter: Freud Museum London
Veranstaltungsort: Freud Museum London
20 Maresfield Gardens
NW3 5SX London
Vereinigte Königreich
>> Webseite

ENGLISCH

Mourning and Melancholia
Life in the Face of Loss
A conference to celebrate the centenary of Freud’s groundbreaking work ‘Mourning and Melancholia’

´Mourning and Melancholia´ introduced new ways of thinking about the structure of the mind, our relationships to others and how we process the experience of loss. For many people this is the book that inaugurated ´modern´ psychoanalysis.

This conference brings together psychoanalysts, academics, writers and performers to consider how we keep going in the face of grief, and why we sometimes fail.

LaGiB: „How we make moral judgments: The Israel-Palestine case“ Vortrag und Austausch mit dem Psychoanalytiker Aner Govrin (Tel Aviv).

11.11.2017 14:30

öffentlich
Veranstalter: L/a/GiB - Lacan-Gruppe in Berlin
Veranstaltungsort: Praxis Arndt Himmelreich
Haderslebener Str. 21 d
12163 Berlin-Steglitz
Deutschland
>> Webseite
ENGLISCH

Liebe Freundinnen, Freunde und Interessierte,

unsere „Lacan-Gruppe in Berlin“ (LaGiB – www.LaGiB.de – seit 1988 – zuvor als „Gruppe Köln-Paris“) lädt wieder herzlich ein zum Vortrag & gemeinsamen Austausch mit Aner Govrin, Kulturwissenschaftler, klinischer Psychologe und Psychoanalytiker aus Tel Aviv, Autor des Buches:
„Conservative and Radical Perspectives on Psychoanalytic Knowledge: The Fascinated and the Disenchanted“ (Routledge, 2016)
(nominated to American Board and Academy of Psychoanalysis Book Award – Vortrag von Aner Govrin bei LaGiB im Jahre 2016 zu diesem Buch)
sowie des demnächst erscheinenden Buches:
„Ethics and Attachment: How We Make Moral Judgements (Routledge)”.
Bei Fragen vorab, zur Barrierefreiheit, bei Verspätungen: 0173-725 12 41 (Unkostenbeitrag 5 €)
Wir freuen uns sehr darüber, dass der israelische Kulturwissenschaftler, klinische Psychologe und Psychoanalytiker Aner Govrin aus Tel Aviv zu uns angereist kommt und uns das folgende Thema aus seinem demnächst erscheinenden Buch „Ethics and Attachment: How We Make Moral Judgements (Routledge)” vorstellt.

Aner Govrin, Ph.D., is a clinical psychologist, psychoanalyst and the director of academic doctoral program "Psychoanalysis and Hermeneutics" for mental health workers at The Department of Hermeneutics and Culture at Bar Ilan University, Ramat-Gan, Israel. Dr. Govrin is in private practice of psychotherapy and psychoanalysis in Tel Aviv. He is a member of the Tel Aviv Institute for Contemporary Psychoanalysis (TAICP). http://culture.biu.ac.il/en

Hier unten folgen noch der Abstract zu seinem Vortrag sowie andere Informationen.
Über eine kurze Rückmeldung/ Anmeldung würden wir uns sehr freuen!
(Mobil: 0173-725 12 41 oder info@lagib.de)

Herzliche Grüße
Arndt Himmelreich, Berlin (Arndt.Himmelreich@gmx.de) & Andreas Hammer, Köln & Tel Aviv (praxis@andreashammer.com)

Abstract:
In this lecture psychologist and psychoanalyst Aner Govrin calls for a conceptual revolution in our understanding of morality.

Why do acts of cruelty against a helpless kitten bother us much more than does the trampling of ants? Why are we disgusted when an elderly woman is robbed and yet sympathize with the actions of a Robin Hood? How come that Nazis cared for their own children, while at the same time heaping unimaginable cruelty on an unprecedented scale upon others, adults and children alike.

Govrin gives us new answers by showing that there is a hidden layer of information that hovered ghostly above all right/wrong judgments: we unconsciously and effortlessly arrange and order the moral situation around the central theme of “child” and “adult". He shows that through early interactions with the caregiver, the child acquires an internal representation of a system of rules that determine how right/wrong judgments are to be construed, used, and understood. By breaking moral situations down into their defining features, the author outlines a framework for a moral faculty based on a universal, innate, deep structure that appears uniformly in the structure of almost all moral judgments regardless of their content.

In the second part, Govrin will show how his new moral psychology illuminates the Israeli-Palestine conflict. He shows that although Pro-Palestinians and Pro-Israelis vehemently oppose each other they use the same mental operations to think and argue about the conflict.



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