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Wien, 23.03.2019, 13:14   DEUTSCH / ENGLISH




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Leitartikel der Woche

Das Freud/Tiffany Projekt (Teil I)

Autor/in: Elizabeth Ann Danto


(Auch diesmal steht die Autorin unseren Usern im Forum wieder eine Woche lang für Fragen und Diskussionen zur Verfügung!)

Wie so viele New Yorker Geschichten entstand auch das Freud/Tiffany Projekt aus einer zufälligen Begegnung im Metropolitan Museum of Art. Vor ungefähr sechs Jahren traf ich Michael Burlingham, den Enkel von Dorothy Tiffany Burlingham, als er gerade angefangen hatte, die Gegenstände und Dokumente im Nachlass seines Vaters zu inventarisieren. Wir reden hier von Bob Burlingham, dem ältesten Sohn von Dorothy. Als Jugendlicher hatte Bob hunderte Fotos gemacht und die Zelluloidstreifen seiner Foto- und Filmnegative horizontal in ein Album gelegt.
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Kalender

 

Feuilleton

Eine Psychoanalyse des Atomkriegs

Autor/in: Lea Dohm

Horst-Eberhard Richter (1923-2011) war lange Zeit das deutsche Gesicht gesellschaftskritischer Psychoanalyse. Seine Erfahrungen in den Kriegsjahren, in denen er unter anderem als Wehrmachtssoldat an der Ostfront kämpfte, prägten seine späteren Arbeiten nach erfolgreichem Studium der Medizin, Philosophie und Psychologie. Als Psychiater und Psychoanalytiker war Richter Mitbegründer der Ärztlichen Friedensorganisation „International Physicans für Prevention of Nuclear Weapons“ (IPPNW), später ausgezeichnet mit dem Friedensnobelpreis.
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Radio

Brexit Q&A mit Susie Orbach

Autor/in: Susie Orbach / Sabrina Zehetner (DWP)


Danke, dass Sie der psychoanalytischen Gemeinschaft außerhalb Großbritanniens die Möglichkeit geben, Fragen zu Brexit zu stellen - ein Thema, dass viele Menschen, und besonders europäische Mitbürger, aus der ganzen Welt mit großem Interesse verfolgen.


Die Entscheidung Großbritanniens die EU zu verlassen sorgte für große Überraschung bei vielen Europäern. Hat das Ergebnis des Referendums auch die Briten überrascht?
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Aggression von Frauen im psychoanalytischen Diskurs

Autor/in: Petra Roscheck


„Wenn die Gesellschaft in Gefahr ist, liegt das nicht an der Aggressivität des Menschen, sondern an der Verdrängung der persönlichen Aggressivität bei jedem einzelnen“ (Winnicott, 1991)

Die Wurzel des Wortes Aggression liegt im Lateinischen „aggredi“ (Deponens), was einerseits mit „angreifen, überfallen“, und andererseits mit „voranschreiten, (etwas) in Angriff nehmen“ übersetzt werden kann. Die erste Übersetzung streicht die Feindseligkeit (Destruktivität) dieses Begriffs heraus, während die andere das konstruktive Potential unterstreicht. Beide Varianten sind legitime Deutungen des Aggressionsbegriffs. Genau diese Mehrdeutigkeit ist es, die die Diskussion um die Aggression so delikat werden lässt. Die meisten Menschen assoziieren Aggression ausschließlich mit Destruktion und Antisozialität. Die Wahrnehmung eigener aggressiver Impulse verursacht Gefühle der Angst oder Schuld und muss verdrängt, abgespalten oder in Form von Widergutmachungshandlungen kompensiert werden.
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“Meine alten und dreckigen Götter”

Autor/in: Pamela Cooper-White


Freuds Sprechzimmer ist mit seiner teppichbedeckten Couch ein bekanntes historisches Bild geworden, und bekanntlich war jede andere Oberfläche mit alten archäologischen Figuren beladen. Mit liebevoller Ironie nannte er sie “meine…alten und dreckigen Götter[1].” Diese Figuren stellten für Freud eine Metapher für die Psychoanalyse selbst dar – das Graben nach lang vergrabenen Beweisen für mächtige, aber oft nicht anerkannte Wahrheiten. Dass sie Götter waren, stellt ein noch tieferes Geheimnis dar, das niemals direkt von Freud selbst geklärt wurde, sondern die gleichzeitige Faszination und Abneigung eines neurotischen Symptoms suggeriert.
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Couchgeflüster



Fragen Sie unsere Psychoanalytikerin!
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Rätsel

Wo. 46/2018









Welchen Anknüpfungspunkt gibt es zwischen dieser Frucht und Anna Freud?

Schweregrad: ***

News


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Die Muttersprache als Sprache der Emotionen



Autor/in: Jorge Luis Rios
Ein transkultureller, psychoanalytischer Essay für Migranten.
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Psychoanalyse: Eine fremde Disziplin (Teil II)



Autor/in: Dany Nobus / Sabrina Zehetner (DWP)
In Teil II spricht Dany Nobus über die Bloomsbury Group, die psychoanalytische Tradition (oder deren Abwesenheit) im Vereinigten Königreich, Shakespeare und den Status quo der psychischen Gesundheitsversorgung.
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Wer war Prinzessin Alice von Battenberg? (Teil I)



Autor/in: Dany Nobus / Sabrina Zehetner (DWP)
In seinem Interview mit DER WIENER PSYCHOANALYTIKER rekonstruiert Professor Dany Nobus die Krankengeschichte von Prinzessin Alice von Battenberg und gibt Einblicke in die Geschichte der Psychoanalyse.
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What a piece of work is a man



Autor/in: Sabrina Zehetner (DWP)
William Shakespeare und Sigmund Freud.
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Der Mythos des Weihnachtsmannes / Il mito di Babbo Natale



Autor/in: Gabriella Papadia
Horche wie die Glocken, Süße silber Glocken,
Alloe zu sagen scheinen, Wirf alle Sorgen von dir
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Die sieben Instanzen der Psychoanalyse - Charles Baudouin, zwischen Freud und Jung (Deutsch/Französisch)



Autor: Jean-Christophe Bétrisey
Um die Komplementarität der freudschen Instanzen (Es-Ich-Überich) mit den Jungianischen Instanzen (Persona-Schatten-Ich), ...
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