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Wien, 19.09.2018, 16:29   DEUTSCH / ENGLISH




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Leitartikel der Woche

Yasemin (Teil I)

Autor/in: Hale Usak


(Auch diesmal steht die Autorin unseren Usern im Forum wieder eine Woche lang für Fragen und Diskussionen zur Verfügung!)

Weibliche Adoleszenz in der Zweiweltlichkeit.

Zur Aktualität des Historischen in psychoanalytischen Psychotherapien

Es war im Jahre 1988. Vermutlich ein Samstagabend, an dem meine Eltern mit uns Kindern eine befreundete „Gastarbeiterfamilie“ in der Nachbarschaft besuchten. Ich kann mich an eine lebendige Gesellschaft erinnern, an einen vom hellen Licht der Deckenleuchte durchdrungenen Raum, in dem sich die Erwachsenen und die Kinder in ihren eigenen Lebenswelten unterhielten. Unsere Eltern saßen auf den − damals in sogenannten „Gastarbeiterheimen“ gängigen – „Sitzliegen“ und plauderten, während die Kinder am Boden in ihre Spiele vertieft waren. Wir waren eingehüllt in türkische Klänge unserer Muttersprache und in Düfte von Schwarztee und Çerez, den türkischen Knabbereien bestehend aus Pistazien, Wal- und Haselnüssen, Sonnenblumen- und Kürbiskernen und Leblebi (geröstete Kichererbsen).
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Kalender

 

Feuilleton

Sterben als individueller Prozess

Veranstaltung: Kongress „Psychoanalytic views on death and dying” an der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien (7.-9.9.2018)
Autor/in: Sabrina Zehetner (DWP)

Wie der Titel bereits erahnen lässt, beschäftigte sich der Kongress mit dem Tod und seinen vielen Facetten. Da die SFU mit der in der Ukraine ansässigen ECCP (European Confideration of Psychoanalytic Psychotherapies) kooperierte, war das russischsprachige Publikum klar in der Mehrheit.
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Radio

Sklaverei und der Kastrationskomplex
Jahrhundertealte Wunden mit QiSynthese heilen

Autor/in: Glenville Ashby


Das Aufwachsen als Schwarzer in postkolonialen Gesellschaften der Karibik birgt einzigartige Herausforderungen. Das Gespenst des Rassismus umfasst ethnische Zugehörigkeit, Farbe und Klasse, da die Geschichte der Region zu einer Vielfalt von Kulturen führte, die streng nach Rassenlinien getrennt waren.

Die Institution der Sklaverei in der Karibik (1662-1838) hat das psychologische Konstrukt von Millionen von Menschen bis heute umgestaltet.

Die Nachkommen von Sklaven finden sich seit Generationen wirtschaftlich benachteiligt. Sozialer und politischer Aktivismus versuchte über die Jahre hinweg, dieses Ungleichgewicht zu thematisieren, allerdings nur mit marginalem Erfolg.
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Desaparecidos: Wie trauert man um eine vermisste Person?

Autor/in: Valeria Portaluppi


In diesem Artikel sollen die besonderen Umstände untersucht werden, welche die Trauerarbeit bei Verwandten der Desaparecidos - Menschen, die während der letzten zivilen Militärdiktatur in Argentinien verschwunden wurden, zu berücksichtigen hat.

Ich werde untersuchen, wie die Abwesenheit des Körpers einer geliebten Person eine andere Annäherung an den psychischen Apparat und den Trauerprozess erfordert. Wie trauert man um eine vermisste Person?
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Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Neugierde?

Autor/in: Sabrina Zehetner (DWP)


Über berühmte Psychoanalytiker und ihre Beschäftigung mit der Parapsychologie.

„Sie werden aus meinem Vortrag nichts über das Rätsel der Telepathie erfahren, nicht einmal Aufschluß darüber erhalten, ob ich an die Existenz einer »Telepathie« glaube oder nicht.“ (Traum und Telepathie, Sigmund Freud, 1922)

Als Fachkundiger der altgriechischen Sprache und Literatur, war Sigmund Freud höchstwahrscheinlich mit dem Wek „Philopseudes“ (die Inspiration für den „Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe), des Satirikers Lukian von Samosata in Berührung gekommen, in dem der scharfzüngige Autor sich geistreich über jene lustig macht, die an das Übernatürliche glauben.
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Couchgeflüster



Fragen Sie unsere Psychoanalytikerin!
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Rätsel

Wo. 37/2018


Finden Sie die 8 Wörter die mit Psychoanalyse zu tun haben?

Schweregrad: **

News


PsychoanalytikerInnen in Ausbildung aller Vereine, die mit uns kooperieren, können eine Webvisitenkarte inklusive Forumszugang zum stark reduzierten Preis von EUR 90.- erwerben.

Haben Sie schon unseren neuen Radiogast gesehen?

Der Soziale Narzissmus (Teil I) / Le narcissisme social (Part I)



Autorin: Elsa Godart
Wir leiden unter dieser Welt: unsere Gesellschaft ist pathogen. Diese Gesellschaft ist Teil dessen, was man heute Hypermodernität nennt.

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Anna Freud aus Amerikanischer Perspektive (Teil I)



Autorin: Carmen Birkle
Die Wiener Schule der Psychoanalyse mit ihrem Schöpfer und Hauptvertreter Sigmund Freud (1856-1939) stieß auf großes Interesse in den USA und wurde besonders prominent, als Freud 1909 die USA besuchte.
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Sigmund Freuds Rückkehr nach Wien



Autor/in: Sabrina Zehetner (DWP)
Am 4. Juni wurde die Sigmund Freud Statue von Oscar Nemon am Campus der Medizinischen Universität Wien enthüllt.
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SIGMUND FREUD und AΝGELOS KATAKOUZENOS/ SIGMUND FREUD-ΑΓΓΕΛΟΣ ΚΑΤΑΚΟΥΖΗΝΟΣ



Autorin: Helen Carabott (DWP)
Zwei berühmte Psychiater, welche die Kunst liebten und deren Häuser zu Museen wurden.
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Transgenerationales Trauma (Teil I)



Autorin: Silvia Prosquill (DWP)
„Trauma ist ansteckend“ – so lautet das Postulat von Judith Herman. Mit diesen Worten hat die Autorin auf den Zusammenhang des Erleidens und der Weitergabe von schweren seelischen Belastungen innerhalb diverser Beziehungsstrukturen hingewiesen.
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„Normopathie“ als gesellschaftliche Fehlentwicklung - Zur Psychodynamik des Mitläufersyndroms



Autor: Hans-Joachim Maaz
Mit „Normopathie“ ist eine gesellschaftliche Fehlentwicklung bezeichnet, deren kollektive Pathologie nicht mehr wahrgenommen oder akzeptiert wird, weil eine Mehrheit der Bevölkerung bezogen auf gesellschaftlich vorherrschende Werte übereinstimmend denkt und handelt.
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