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Wien, 20.08.2018, 04:44   DEUTSCH / ENGLISH




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Leitartikel der Woche

Desaparecidos: Wie trauert man um eine vermisste Person?

Autor/in: Valeria Portaluppi


(Auch diesmal steht die Autorin unseren Usern im Forum wieder eine Woche lang für Fragen und Diskussionen zur Verfügung!)

In diesem Artikel sollen die besonderen Umstände untersucht werden, welche die Trauerarbeit bei Verwandten der Desaparecidos - Menschen, die während der letzten zivilen Militärdiktatur in Argentinien verschwunden wurden, zu berücksichtigen hat.

Ich werde untersuchen, wie die Abwesenheit des Körpers einer geliebten Person eine andere Annäherung an den psychischen Apparat und den Trauerprozess erfordert. Wie trauert man um eine vermisste Person?

In „Trauer und Melancholie“ definiert Sigmund Freud trauern als „Reaktion auf den Verlust einer geliebten Person oder einer an ihre Stelle gerückten Abstraktion wie Vaterland, Freiheit, ein Ideal usw.“ Er beschreibt „die Realitatsprüfung hat gezeigt, daß das geliebte Objekt nicht mehr besteht, und erläßt nun die Aufforderung, alle Libido aus ihren Verknüpfungen mit diesem Objekt abzuziehen.“
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Feuilleton

Ein Aufklärungsbuch für Erwachsene

Autor/in: Lea Dohm

„Liebe und Sexualität“ von Masters und Johnson, erstveröffentlicht 1987 ist als „Klassiker der Sexualtherapie“ bekannt und wird heute schulenunabhängig in der Psychotherapie-Ausbildung gelehrt. Die Autoren leisteten Pionierarbeit in der Erforschung der menschlichen Sexualität. Das Buch gehört zu den etwas späteren Veröffentlichungen der Autoren, der Durchbruch war beiden bereits 1966 mit dem Titel „Die sexuelle Reaktion“ gelungen.
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Radio

Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Neugierde?

Autor/in: Sabrina Zehetner (DWP)


Über berühmte Psychoanalytiker und ihre Beschäftigung mit der Parapsychologie.

„Sie werden aus meinem Vortrag nichts über das Rätsel der Telepathie erfahren, nicht einmal Aufschluß darüber erhalten, ob ich an die Existenz einer »Telepathie« glaube oder nicht.“ (Traum und Telepathie, Sigmund Freud, 1922)

Als Fachkundiger der altgriechischen Sprache und Literatur, war Sigmund Freud höchstwahrscheinlich mit dem Wek „Philopseudes“ (die Inspiration für den „Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang von Goethe), des Satirikers Lukian von Samosata in Berührung gekommen, in dem der scharfzüngige Autor sich geistreich über jene lustig macht, die an das Übernatürliche glauben.
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Der Soziale Narzissmus (Teil I) / Le narcissisme social (Part I)

Autor/in: Elsa Godart


Wir leiden unter dieser Welt: unsere Gesellschaft ist pathogen. Diese Gesellschaft ist Teil dessen, was man heute Hypermodernität nennt. Hypermodernität ist, wie der Name schon sagt, eine "Modernität" des Exzesses, der Extensivität, der Grenzenlosigkeit, die die griechische Hybris (Übermut) als Markenzeichen in ihre DNA eingeschrieben hat.

Le narcissisme social (part I)

Nous souffrons de ce monde: notre société est pathogène. Cette société est celle qui s’inscrit dans ce qu’on appelle désormais l’hypermodernité. L’hypermodernité, comme son nom l’indique est une «modernité» de l’excès, de la démesure, du sans-limite qui a inscrit dans son ADN l’hùbris (démeusure) grecque comme marque de fabrique.
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Anna Freud aus Amerikanischer Perspektive (Teil I)

Autor/in: Carmen Birkle


Die Wiener Schule der Psychoanalyse mit ihrem Schöpfer und Hauptvertreter Sigmund Freud (1856-1939) stieß auf großes Interesse in den USA und wurde besonders prominent, als Freud 1909 die USA besuchte. Psychoanalytisch interessierte Amerikaner strömten nach dem Ersten Weltkrieg nach Wien, bis die Nationalsozialisten die Metropole 1938 übernahmen. Zu diesem Zeitpunkt hatten Sigmund Freud, zusammen mit seiner Tochter, Anna (1895-1982) und viele ihrer (oft jüdischen) Freunde und Patienten, die Stadt und das Land bereits verlassen.
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Rätsel

Wo. 28/2018


Wo können wir mehr über den Mann ohne "Traumentstellung" erfahren, wer schrieb das Buch und wo erwähnt Sigmund Freud dieses?

Schweregrad: ***

News


PsychoanalytikerInnen in Ausbildung aller Vereine, die mit uns kooperieren, können eine Webvisitenkarte inklusive Forumszugang zum stark reduzierten Preis von EUR 90.- erwerben.

Der Podcast der letzten Sendung ist jetzt online!

Sigmund Freuds Rückkehr nach Wien



Autor/in: Sabrina Zehetner (DWP)
Am 4. Juni wurde die Sigmund Freud Statue von Oscar Nemon am Campus der Medizinischen Universität Wien enthüllt.
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SIGMUND FREUD und AΝGELOS KATAKOUZENOS/ SIGMUND FREUD-ΑΓΓΕΛΟΣ ΚΑΤΑΚΟΥΖΗΝΟΣ



Autorin: Helen Carabott (DWP)
Zwei berühmte Psychiater, welche die Kunst liebten und deren Häuser zu Museen wurden.
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Transgenerationales Trauma (Teil I)



Autorin: Silvia Prosquill (DWP)
„Trauma ist ansteckend“ – so lautet das Postulat von Judith Herman. Mit diesen Worten hat die Autorin auf den Zusammenhang des Erleidens und der Weitergabe von schweren seelischen Belastungen innerhalb diverser Beziehungsstrukturen hingewiesen.
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„Normopathie“ als gesellschaftliche Fehlentwicklung - Zur Psychodynamik des Mitläufersyndroms



Autor: Hans-Joachim Maaz
Mit „Normopathie“ ist eine gesellschaftliche Fehlentwicklung bezeichnet, deren kollektive Pathologie nicht mehr wahrgenommen oder akzeptiert wird, weil eine Mehrheit der Bevölkerung bezogen auf gesellschaftlich vorherrschende Werte übereinstimmend denkt und handelt.
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„Wenn es in Paris regnet, tröpfelt es in Brüssel“



Autorin: Sabrina Zehetner (DWP)
Wir haben die Psychoanalyse in Belgien unter die Lupe genommen.

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Die Entwicklung der Libido / Lo sviluppo della libido



Autorin: Gabriella Papadia
Von der Auflösung des ödipalen Komplexes zur Entwicklung mehrerer Bindungsstile.
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Die Psychoanalyse des Wieners Sigmund Freud und ihr enormer Wert für den modernen Menschen



Autor: Helmut Luft
Sigmund Freud lebte von 1860 bis 1938 in Wien und hat dort Einsichten gewonnen, die die Welt veränderten.
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Retro Blechschild: What´s on a man´s mind




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